Bernhard Kaut litt an idiopathischer Lungenfibrose und musste sich einer Lungentransplantation unterziehen. Nachdem es Ende letzten Jahres etwas ruhig um ihn geworden ist, meldet er sich 2026 mit neuer Energie zurück.

Im Juli 2022 musste sich Bernhard Kaut einer Lungentransplantation unterziehen. Ursache war eine idiopathischen Lungenfibrose (IPF), die sich bei Bernhard nach einer COVID-19-Infektion entwickelt hatte.
Doch davon hat er sich nicht stoppen lassen und 2024 den höchsten Berg Österreichs erklommen: Mit ärztlicher Unterstützung ging es auf den Gipfel des Großglockner in 3.798 Metern Höhe üNN. 2025 hat er das noch getoppt mit der Zugspitze (2962 Meter, höchster Berg Deutschlands) und dem Gran Paradiso (4.061 Meter, höchster Berg Italiens). Damit hat er nun also bereits drei der Seven Summits der Alpen bestiegen. Auch für dieses Jahr hat er sich viel vorgenommen. Bernhard berichtet:
Nach einer etwas ruhigeren Phase melde ich mich mit viel neuer Energie und positiven Nachrichten bei euch zurück. Hinter mir liegen einige herausfordernde Monate. Private Veränderungen wie eine Trennung und ein Umzug sowie eine Operation im Dezember, gefolgt von einem Infekt im Februar, haben mich körperlich und zeitlich stark gefordert. Ein gezieltes Training war in dieser Zeit leider nicht möglich.
Bei der Operation handelte es sich um einen urologischen Eingriff, der als Spätfolge meiner Transplantation bzw. des künstlichen Tiefschlafs notwendig wurde. Vermutlich kam es damals durch den Katheter zu einer Beschädigung der Harnröhre, was in der Folge zu Narbenbildung und einer entsprechenden Verengung führte. Dies sorgte nicht nur für Probleme beim Wasserlassen, sondern hätte auch beim Abgang eines Blasensteins zu massiven Schwierigkeiten geführt.
Für diesen Eingriff war ich stationär im Krankenhaus. Der Routineeingriff verlief zum Glück absolut komplikationslos. Natürlich war in der Zeit rund um die Operation kein Training möglich. Gerade als alles abgeheilt war und ich mich wieder bereit für sportliche Aktivitäten fühlte, erwischte mich ein Infekt.
Aufgrund meiner Immunsuppression nach der Transplantation dauert der Genesungsprozess in so einem Fall leider deutlich länger als üblich. Der Infekt beeinträchtigte meine Leistungsfähigkeit massiv und führte zudem zu einer stark erhöhten Herzfrequenz – im Ruhezustand lag mein Puls teilweise bei 127 Schlägen pro Minute. Auch mein Blutdruck war infolge des Infekts zu hoch und wird seither medikamentös therapiert.
Doch wie gesagt: Seit vier Wochen bin ich wieder voll im Training. Mein Körpergefühl ist sehr gut, ich fühle mich endlich wieder gesund und blicke dem kommenden Bergsommer und der Sportsaison extrem positiv entgegen. Deshalb freue ich mich, euch heute mitteilen zu können: Ich bin zurück!
Anfang März konnte ich bei Kaiserwetter in Riegersburg in der Steiermark die ersten vertikalen Meter an einem Klettersteig absolvieren. Meine Lunge arbeitet hervorragend und das Gefühl, wieder Fels unter den Fingern zu haben, ist unbeschreiblich.



Durch die späte Rückkehr des Winters Ende März hat sich spontan außerdem eine Schneeschuhwanderung ergeben. Die Tour ging auf die Bürgeralpe in Mariazell in der Steiermark. Über frisch verschneite Wiesen und am angezuckerten Wald vorbei habe ich insgesamt 400 Höhenmeter überwunden. Im Anschluss war ich zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder in der finnischen Sauna – eine Wohltat zur Regeneration nach der Wanderung in der Kälte!


Ich habe mir für dieses Jahr und die Zukunft viel vorgenommen und freue mich, PARI dabei als starken Partner an meiner Seite zu wissen. Denn die Inhalation bleibt mein stetiger Begleiter. Schon während der ersten Reha wegen der idiopathischen Lungenfibrose stand Inhalieren auf dem Therapieplan. Auch nach der Lungentransplantation war die Inhalation Teil meiner Therapie. Mittlerweile inhaliere ich regelmäßig um die drei- bis viermal in der Woche, um meine zweite Lunge bestmöglich zu pflegen und in Topform zu halten, wie zum Beispiel mit dem PARI BOY Pro direkt vor der Schneeschuhwanderung Ende März.

Meine Langzeit-Vision bleibt das Matterhorn (4.478 m). Mein großer persönlicher Traum ist es, diesen ikonischen Gipfel in der Zeit rund um meinen 50. Geburtstag zu erklimmen. Er steht für mich nicht nur für technische Meisterschaft, sondern symbolisiert als Krönung meiner Reise den ultimativen Sieg über meine einstige Erkrankung.
Ich möchte mich an dieser Stelle auch herzlich für die bisherige Treue und Unterstützung bedanken – besonders in Phasen, in denen es nicht nur steil bergauf ging. Es ist für mich ein großes Privileg, die Wirksamkeit medizinischer Fortschritte – für die auch PARI steht – so eindrucksvoll am Berg präsentieren zu dürfen. Ich freue mich auf alles, was wir in diesem Jahr gemeinsam erreichen!
Hinweis: Bei den im Erfahrungsbericht getroffenen Aussagen handelt es sich um die individuelle Sichtweise der berichtenden Person. Diese spiegeln nicht zwangsläufig die PARI Sichtweise oder den allgemeinen Stand der Wissenschaft wider.
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