Das PARI Ärzteportal

Wissenschaftliche News, Studienergebnisse rund um die Feuchtvernebelung und Informationen über die Medikamente von PARI

Aktuelles

Dr. Thomas Voshaar

Dienstag, 28. Juli 2020

COVID-19 Therapie aus Sicht eines Aerosol-Experten

 

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Dr.Kamin

Mittwoch, 15. April 2020

Behandlung und Verneblertherapie bei COVID-19 im Krankenhaus. Interview mit dem ärztlichen Direktor Prof. Dr. Kamin.

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Die Inhalation mittels Vernebler in Zeiten von Corona – ein Überblick

 

Die Inhalation mittels Vernebler in Zeiten von Corona – ein Überblick

Das neuartige Coronavirus hält die Welt in Atem und stellt uns vor Fragen, auch bei der Therapie chronischer Atemwegserkrankungen.

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Aktuell
DGP bestätigt: Einfache Kochsalzinhalation vermindert deutlich die Abgabe von Bioaerosolen aus der Lunge

Tägliches Inhalieren reduziert das Risiko für die Ausbreitung von Infektionskrankheiten: Darauf haben die Lungenärzte im Netz bereits vor Jahren hingewiesen. Durch die Inhalation von isotoner 0,9% Kochsalzlösung werden die Keime in der Ausatemluft also reduziert. Dies kann dazu beitragen, Tröpfcheninfektionen einzudämmen und Ansteckungsrisiken zu reduzieren.

"Edwards et al" beschreiben, dass Patienten, die besonders viele Viren oder Bakterien mit ihrer Ausatemluft ausscheiden, sogenannte „high producer“, deutlich weniger Keime ausatmen, nachdem sie für einige Minuten eine 0,9%ige Salzlösung inhaliert haben. Die Abgabe von Krankheitserregern durch „high producer“ (ca. 55 Prozent der Studienpopulation), kann so um durchschnittlich 72 Prozent reduziert werden. Dieser positive Effekt hält über sechs Stunden an.

Im gezielten Einsatz kann dies dazu beitragen, Tröpfcheninfektionen einzudämmen und Ansteckungsrisiken zu reduzieren. Dies ist überall da bedeutsam, wo Menschen auf engem Raum im öffentlichen Personennahverkehr, in Büros, Schulen, auf Veranstaltungen beieinander sind. 

Diese Aussage wurde nun in einem jüngst veröffentlichten Positionspapier der DGP im Kontext der Verbreitung von Coronaviren aufgegriffen und durch das Expertengremium untermauert. 

Lesen Sie hier zudem mehr zu: Virusinfektionen mit PARI Inhalationslösungen vorbeugen.

Vorteile der Verneblertherapie

Vorteile der Verneblertherapie

Inhalieren geht schnell und die Anwendung ist kinderleicht. Kombinieren Sie zudem Physiotherapie bei der Inhalation und sparen Sie Zeit.

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Inhalationstherapie mit Physiotherapie kombinieren

Bei hartnäckiger Sekretretention und tracheobronchialer Instabilität ist neben der Wirkstoffgabe oft auch ein physiotherapeutischer Ansatz indiziert. Die Deutsche Atemwegsliga empfiehlt zur physiotherapeutischen Atemtherapie unter anderem die Inhalation von Salzlösung und die PEP-Atmung. Der Einsatz von inhalativer Salzlösung wird für die Sekretolyse empfohlen. Die PEP-Atmung dient der Sekretmobilisation und der Vermeidung eines tracheobronchialen Kollapses.

Mit dem Einsatz von PARI-Verneblern können Ihre Patienten die Wirkstoffinhalation zeitsparend mit einer effektiven Physiotherapie kombinieren: Das PARI PEP S System lässt sich sehr einfach auf die PARI-Vernebler aufsetzen, so dass die Inhalationstherapie Ihres Patienten und die PEP-Atmung gleichzeitig durchgeführt werden können.

Bei Verwendung einer physiologischen Kochsalzlösung als Trägerlösung profitiert Ihr Patient neben der Medikamentenwirkung zusätzlich von dem eigenständigen sekretolytischen Effekt der Salzlösung.

Übung – Entspannung im Stehen

Schleim lösen aus Lunge und Bronchien: Serie mit 8 hilfreichen Übungen.

Überblähte Lunge– Übung Mondsichel

Überblähung der Lunge – Übungen und Tipps vom Physiotherapeuten
 

Hilfe bei Kurzatmigkeit

Hilfe bei Kurzatmigkeit und Enge­gefühl: Lippenbremse, PEP und Co
 

PARI PEP Systeme

PARI PEP Systeme

Zeitsparende Kombination von Physio- und Inhalationstherapie.

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PARI NaCl Inhalationslösung

PARI NaCl 0,9% Inhalationslösung

Bei Erkältungskrankheiten oder als Trägerlösung.

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PARI Produktberater

Das richtige Inhalationsgerät finden

Welches Gerät bei welcher Erkrankung? Unser Produkt­berater unterstützt schnell das für Sie passende Gerät zu finden.

Welches Gerät für welchen Patienten? 

Die Entscheidung für ein Inhalationssystem hängt von patientenspezifischen Faktoren, von den Eigenschaften des Inhalationssystems und vom verwendeten Medikament ab.

Für Patienten, die nicht in der Lage sind, kontrolliert und koordiniert zu inhalieren, sollten treibgasgetriebene Dosieraerosole (MDI) möglichst nur in Verbindung mit einer Inhalationshilfe gewählt werden. Wenn ein nur ungenügender Einatemfluss erzeugt werden kann, sind die meisten Pulverinhalatoren (DPIs) ungeeignet. In diesen Fällen sind Verneblersysteme eine gute Alternative.

Entscheidungsbaum zur Auswahl von Inhalationsgeräten

Hygienische Aufbereitung in der Klinik

Hygienische Aufbereitung in der Klinik

Für Inhalationsgeräte und Vernebler bei einem Patientenwechsel sind besondere Vorschriften zu beachten.

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Hygiene – ein wichtiges Stichwort mit aktueller Brisanz zur Infektionsprävention im Klinikalltag.

Zunehmend resistente Keime und steigende gesetzliche Anforderungen erfordern ein umfassendes Hygiene-Konzept für den Klinikalltag. Gut, wenn verlässliche Produkte den Fachverantwortlichen in Klinik und Praxis das Leben etwas erleichtern, denn eine hygienisch sichere Wiederaufbereitung mehrfach verwendeter PARI Produkte ist einfach durchführbar. Hier finden Sie die Gebrauchsanweisungen der in Kliniken einsetzbaren Produkte sowie eine praktische Checkliste zur hygienischen Wiederaufbereitung im professionellen Bereich:

PARI LC SPRINT Klinik/Hospital

Gebrauchsanweisung023D1033-A-07/11

1,07 MB Download PDF

VORTEX Klinik

Gebrauchsanweisung051D5014-A-04/17

556 KB Download PDF

PARI Hygiene Aufbereitung

PARI Hygiene Checkliste041D0498-C-06/17

104 KB Download PDF

PARI LC Familie – Hygienische Aufbereitung

Gebrauchsanweisung022D0127-A-09/13

1,13 MB Download PDF

PARI O-PEP Hygienebeileger

Hygienebeileger018D5002-A 02/14

0,95 MB Download PDF
Klinik-Produkte PARI CENTRAL

Alle Produkte für Klinik und Praxis

Für die professionelle Inhalationstherapie in Ihrer Klinik oder in Ihrer Arztpraxis bieten wir von PARI spezielle Lösungen an.

Zu den Produkten

Was die Farben der Verneblereinsätze bedeuten

Damit das Aerosol zum Beispiel in den Nasennebenhöhlen oder in der Lunge gelangt, muss der Vernebler eine bestimmte Tröpfchengröße erzeugen. Die Vernebler der PARI LC SPRINT Familie sind dafür mit Düsenaufsätzen in verschiedenen Farben ausgestattet.

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Medizinische Aerosole

Die Aerosoltherapie spielt bei der Behandlung von Atemwegserkrankungen eine ganz wesentliche Rolle. Bei der Inhalation gelangt der Wirkstoff unmittelbar an den "Ort des Geschehens". Viele systemische Nebenwirkungen können so vermieden oder zumindest deutlich reduziert werden.

Damit das Aerosol optimal wirken kann, gilt es diese Faktoren zu berücksichtigen:

Deposition des Aerosols in der Lunge

Die Deposition von Aerosolen in den Atemwegen wird von den drei Faktoren Impaktion, Sedimentation und Diffusion bestimmt. Welcher dieser Mechanismen überwiegt, ist abhängig von der Teilchengröße und von der Einatemgeschwindigkeit.

Impaktion

Unter Impaktion versteht man die durch seine Massenträgheit bedingte Ablagerung des Aerosolpartikels in der Lunge. Während langsam inhalierte und kleine Partikel bei Verzweigungen und Verengungen oft ungehindert dem Atemfluss folgen können, bleiben schnellere und größere Partikel dort in der Regel hängen. Aerosole mit einem Durchmesser > 3 µm werden unabhängig vom Atemfluss zu einem großen Teil durch Impaktion deponiert.

Sedimentation

Diese schwerkraft-abhängige Ablagerung kommt in der Atempause zum Tragen, wenn der beherrschende Faktor der Strömung wegfällt. Sie erfolgt abhängig von der Partikelgröße – größere Partikel sedimentieren schneller als kleinere. Da die größten Partikel in der Regel aufgrund der Impaktion bereits in den oberen Abschnitten der Atemwege ausgefiltert werden, spielt der Prozess der Sedimentation vor allem bei Partikeln zwischen 1 und 4 µm eine Rolle.

Diffusion

Ohne Luftströmung folgen Partikel, die kleiner sind als 1 µm, hauptsächlich der ungerichteten Brown'schen Molekularbewegung. Augrund ihres geringen Gewichts unterliegen sie praktisch nicht dem Prozess der Sedimentation. Sie können also auch in der Atempause in der Schwebe bleiben und bei der nächsten Ausatmung zu einem großen Teil wieder abgeatmet werden. Ein kleinerer Teil stößt bei der Diffusion auf die Lungenoberfläche und wird dort deponiert.

Grundsätzlich lässt sich durch ein hohes inspiratorisches Volumen und eine langsame Einatmung die Deposition in der tiefen Lunge erhöhen.

Targeting

Sollen die oberen Atemwege, also Nasen- und Rachenraum erreicht werden (extrathorakale Deposition), dann ist ein Inhalationssystem zu wählen, das ein Aerosol im Größenbereich von 8 - 10 µm erzeugt. Dabei sollte möglichst schnell eingeatmet werden. Um durch die kleinen Öffnungen in die Nasennebenhöhlen zu gelangen, hat sich ein pulsierendes Aerosol mit kleineren Tröpfchengrößen bewährt.

Soll das Medikament in den zentralen Bereichen der Lunge  deponiert werden, sollte. dieTeilchengröße des Aerosols zwischen 4 - 8 µm liegen. Hierbei ist auf eine langsame Inspiration zu achten, um die Deposition im Kehlkopfbereich zu reduzieren.

Für eine alveolare Deposition sind deutlich kleinere Tröpfchen, d. h. mit einem MMAD von 3 - 4 µm, Voraussetzung. Das Inhalationsmanöver sollte langsam sein, um die Deposition der größeren Tröpfchen im Rachenbereich zu minimieren. Eine Atempause am Ende der Inspiration erhöht die alveolare Depositionswahrscheinlichkeit.

Eine systemische Applikation erfordert Aerosoltröpfchen einer Größe unter 3 - 4 µm.

Faktoren, die die effizienz der Verneblertherpie beeinflussen

Wie viel einer Substanz in den Atemwegen zur Wirkung kommt, wird von einer Reihe von Faktoren beeinflusst, die vom Medikament, von der Verneblerleistung und dem Patienten abhängen.

Faktoren, die die Effizienz der Verneblertherapie beeinflussen

Vantobra

Vantobra® 170 mg

Tobramycin
Lösung für einen Vernebler
 

ColiFin

ColiFin®

Colistimethat-Natrium
Pulver zur Herstellung einer Lösung für einen Vernebler

Wissenschaftliche Poster

Inhalation von 6%iger Salzlösung bei Non-CF-Bronchiektasen

Effektivität, Verträglichkeit und Akzeptanz

381 KB Download PDF

Wirksamkeit und Sicherheit der inhalativen Therapie mit 3%iger Salzlösung

Erfahrungen aus der stationären Kinder- und Jugendrehabilitation

356 KB Download PDF

In-vitro Aerosol Deposition of Valved Holding Chambers for Children with Budesonide pMDI

730 KB Download PDF

Einsatz vernebelter Salzlösung in Theorie und Praxis

Anwenderbefragung in der Erkältungssaison 2018

193 KB Download PDF

Inhaled Corticosteroids Administered By Pulsating Aerosol

A Therapy Option For Sinusitis Frontalis? A Case Report

449 KB Download PDF

Vergleich von unterschiedlichen Spirometer-Messtechnologien für die pädiatrische Anwendung

Der Lungenfunktionstest gilt als einer der wichtigsten diagnostischen Parameter für die Erkennung von Atemwegserkrankungen bei Kindern.

4,16 MB Download PDF

Budesonide nebulised as Pulsating Aerosol – Therapy Option for Impairment of Sense of Smell resulting from Chronic Sinusits. A Case Study.

278 KB Download PDF

DocCheck

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Sie haben Fragen, Anregungen oder möchten mit uns über wissenschaftliche Erkenntnisse sprechen?

Dr. Rosina Ledermüller

Director Medical Affairs
+49 (0) 8151 279 213