Die Inhalation mittels Vernebler in Zeiten von Corona –
ein Überblick

„Inhalation von isotoner Kochsalzlösung reduziert die Abgabe von Aerosolen aus der Lunge deutlich“ 1

Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP)
 

Das neuartige Coronavirus hält die Welt in Atem und stellt uns vor Fragen, auch bei der Therapie chronischer Atemwegserkrankungen. Derzeit lässt sich festhalten: Laut NICE-Statement sind Sie mit der Verneblertherapie auch in Zeiten von Corona auf der sicheren Seite.2 Vernebler ermöglichen Ihren Patienten eine verlässliche und wirksame Therapie unabhängig vom Alter und der Erkrankung des Patienten3.

Mittlerweile ist die Übertragung über besonders feine Teilchen in der Ausatemluft als wichtiger Übertragungsweg anerkannt.Diese Bioaerosole in der Ausatemluft können durch die Inhalation von isotonischer Salzlösung mittels Vernebler signifikant verringert werden. 
 

„… Die Verneblung von isotoner Salzlösung trägt sogar dazu bei, die Virus-Ausbreitung einzudämmen …“

Dr. Thomas Voshaar; Aerosol-Experte und ärztlicher Berater des Gesundheitsministeriums
 

Hier finden Sie das vollständige Interview von Dr. Thomas Voshaar

COVID-19 bei Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen

„Patienten mit chronischen Atemwegsvorerkrankung sollten ihre Therapie so durchführen wie bisher auch. Das gilt auch dann, wenn sie Cortison auf dem Therapieplan stehen haben.5 Wenn zum unkontrollierten Asthma eine COVID-19 dazu kommt, ist das viel kritischer, als Cortison weiter zu inhalieren und auf konsequenten Schutz vor Ansteckung zu achten.“, so Prof. Dr. Wolfgang Kamin im Interview mit PARI. 

Es ist derzeit also besonders wichtig, dass Atemwegspatienten adhärent und gut therapiert sind. Die Adhärenz kann durch Anwendungsfehler maßgeblich beeinträchtigt werden, da sowohl ein Ausbleiben der Wirkung, als auch lokale Nebenwirkungen zum eigenständigen Absetzen der Therapie führen können.Durch die Inhalation mittels Vernebler können Anwendungsfehler weitgehend reduziert werden, da die natürliche Ruheatmung als „Inhalationstechnik“ ausreicht.

Zudem ist die, für viele Atemwegspatienten wichtige Sekretolyse durch die Inhalation von Salzlösungen nur mit einem Vernebler möglich. Deshalb ist die Feuchtinhalation auch ein wichtiger Bestandteil in der Behandlung von Mukoviszidose Patienten. Prof. Dr. Rainald Fischer verdeutlicht im Interview mit PARI: „ Atemwegs-Patienten, die feucht inhalieren, sollten die Inhalation wie gewohnt weiterführen.“

Dr. Fischer

COVID-19 bei Mukoviszidose und anderen chronischen Lungenkrankheiten: Aktuelle Erkenntnisse und Erfahrungen.
 

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Dr.Kamin

Behandlung und Verneblertherapie bei Kindern mit COVID-19 im Krankenhaus. Interview mit dem ärztlichen Direktor Prof. Dr. Kamin.
 

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„Insgesamt ist die Inhalation mit Kochsalz unabhängig von der Art des Krankheitserregers wirksam – und das ohne Neben- oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zu verursachen.“7

Köhler 2007 - Ehem. Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie (DGP) (2005-2007)

Durch die Inhalation isotoner Kochsalzlösung bleibt die mukoziliäre Clearance intakt. Dadurch wird die natürliche Barrierefunktion der Schleimhaut unterstützt.

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Hygienisch sicher –
auch in Zeiten von COVID-19

Die PARI Vernebler sind ganz einfach per Auskochen sterilisierbar und sind so hygienisch sicher, auch ohne chemische Desinfektionsmittel.

Mehr zur Hygiene der PARI Vernebler erfahren Sie hier