Kommst Du mit auf den Weihnachtsmarkt? Elsbeth, COPD-Patientin, berichtet

Kommst Du mit auf den Weihnachtsmarkt? Eine harmlose, unverfängliche Sache für die meisten von uns. Aber für Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen ist diese Frage nicht immer einfach zu beantworten. Wir haben vier Lungenpatienten diese Frage trotzdem gestellt. Bis Weihnachten lesen Sie hier jede Woche eine der Antworten: 

Elsbeth H., 69 Jahre, Rentnerin, COPD im 3. bis 4. Grad

„Ich gehe ohne Probleme auf Weihnachtsmärkte. Dabei ist klar, dass bei Märkten, die im Freien stattfinden, die Luft nicht so dick ist wie bei Hallenmärkten. Wenn ich in der Halle merke, dass mir die Luft zu dick wird, gehe ich einfach raus und atme ein paar Mal durch.

Die Angst vor Ansteckung ist natürlich im Kopf. Aber Angst vor Ansteckung habe ich beim Arzt im Wartezimmer auch oder überall anders, wo viele Menschen aufeinandertreffen. Auf Weihnachtsmärkten trage ich meist einen Rollkragenpulli, den ich mir über Mund und Nase ziehen kann. Das gibt mir das Gefühl, mich zumindest etwas vor Viren und Bakterien zu schützen.

Wenn die Angst überhand nimmt, hilft bei mir die Anwendung einer speziellen Atemtechnik. Dabei fokussiere ich mich auf die Atmung und nicht auf die Angst. Ich atme bewusst ruhig durch die Nase ein und bewusst ruhig durch den Mund aus. Dann geht es wieder. Die COPD hat mir viel Lebensqualität genommen, aber ich lasse mein Leben nicht von der Krankheit beherrschen.“

Elsbeths Tipps

  • Sich bei Panikattacken und Atemnot auf eine ruhige Atmung konzentrieren und bewusst ruhig atmen.
  • Rollkragenpulli oder Schal vor Mund und Nase als Barriere für Krankheitserreger.
  • Lieber auf Märkte im Freien gehen als auf Weihnachtsmärkte in Hallen.

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Hinweis: Bei den im Interview getroffenen Aussagen handelt es sich um die individuelle Sichtweise der Interviewten. Diese spiegeln nicht zwangsläufig die PARI Sichtweise oder den allgemeinen Stand der Wissenschaft wider.


Ein Beitrag der PARI-BLOG Redaktion.


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