Chronische Sinusitis erkennen und langfristig behandeln

Jüngere Frau sitzt im hellen Wohnzimmer auf einem Sofa und hält sich mit angestrengtem Ausdruck eine Hand an die Stirn.

Eine chronische Sinusitis, fachlich meist chronische Rhinosinusitis genannt, ist eine länger anhaltende Entzündung von Nase und Nasennebenhöhlen. Von einem chronischen Verlauf spricht man, wenn Beschwerden mindestens 12 Wochen bestehen.

Typische Beschwerden sind eine dauerhaft oder wiederholt verstopfte Nase, Nasensekret oder Schleimfluss in den Rachen, Druck im Gesicht, ein verminderter Geruchssinn, Müdigkeit und Schlafprobleme. Ziel der Behandlung ist meist nicht eine kurzfristige Akutlösung, sondern eine langfristige Kontrolle der Erkrankung. Betroffene berichten häufig davon bereits eine ganze Menge an Behandlungsformen ausprobiert zu haben, oftmals mit begrenztem Erfolg.

Was bedeutet chronische Sinusitis?

Eine chronische Sinusitis liegt vor, wenn Beschwerden der Nase und Nasennebenhöhlen über mindestens 12 Wochen anhalten. Fachleute sprechen häufig von chronischer Rhinosinusitis, weil meist nicht nur die Nasennebenhöhlen, sondern auch die Nasenschleimhaut beteiligt ist.

Typisch ist, dass mindestens zwei Beschwerden auftreten. Dazu zählen vor allem eine verstopfte Nase oder Nasensekret. Begleitend können Gesichtsdruck, Gesichtsschmerz, ein verminderter Geruchssinn, Schlafprobleme oder Erschöpfung hinzukommen.

Im Unterschied zur akuten Sinusitis handelt es sich bei der chronischen Form meist nicht um einen kurzfristigen Infekt. Die Erkrankung kann phasenweise stärker oder schwächer ausgeprägt sein und braucht häufig eine langfristige, regelmäßige Behandlung.

Wie häufig ist chronische Rhinosinusitis?

Chronische Rhinosinusitis ist eine häufige Erkrankung. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 5 bis 12 % der Allgemeinbevölkerung betroffen sein können. Die Häufigkeit hängt unter anderem davon ab, ob nur Symptome erfasst werden oder ob die Diagnose zusätzlich durch ärztliche Untersuchungen bestätigt wird.

Für Betroffene ist vor allem die Krankheitslast relevant: Chronische Sinusitis kann Schlaf, Geruchssinn, Konzentration, Leistungsfähigkeit und Alltag deutlich beeinträchtigen. Viele Betroffene erleben die Beschwerden nicht dauerhaft gleich stark, sondern in wechselnden Phasen.

Zusammenhang mit anderen Atemwegserkrankungen

Chronische Rhinosinusitis kann mit anderen Erkrankungen zusammenhängen. Besonders relevant sind Asthma, allergische Rhinitis, COPD, Unverträglichkeiten gegen bestimmte Schmerzmittel, Immundefekte, Mukoviszidose und primäre ziliäre Dyskinesie.

Der Zusammenhang lässt sich dadurch erklären, dass obere und untere Atemwege funktionell verbunden sind. Beschwerden in Nase und Nasennebenhöhlen können deshalb gemeinsam mit Erkrankungen der Bronchien oder der Lunge auftreten.

Wenn chronische Nasennebenhöhlenbeschwerden schlecht auf übliche Maßnahmen ansprechen, häufig wiederkehren oder mit Atemwegsbeschwerden verbunden sind, sollte ärztlich geprüft werden, ob Begleiterkrankungen eine Rolle spielen.

Typische Symptome einer chronischen Sinusitis

Chronische Sinusitis kann unterschiedliche Beschwerden verursachen. Typisch ist, dass die Symptome länger bestehen, wiederkehren oder den Alltag dauerhaft belasten.

Häufige Anzeichen sind:

  • anhaltend verstopfte Nase 
  • Nasensekret oder Schleimfluss in den Rachen 
  • dumpfer Druck oder Schmerzen im Gesicht 
  • reduzierter Geruchssinn 
  • nasale Stimme 
  • Husten oder Räuspern durch Schleimfluss in den Rachen 
  • Schlafprobleme  
  • Müdigkeit und allgemeine Erschöpfung 
  • eingeschränkte Lebensqualität 

Die Beschwerden können im Verlauf schwanken. Kommt es bei bestehender chronischer Rhinosinusitis zu einer deutlichen Verschlechterung, spricht man von einer akuten Verschlechterung oder Exazerbation. Solche Phasen können zum Beispiel im Zusammenhang mit Atemwegsinfekten auftreten.

Chronisch, akut oder wiederkehrend?

 

Chronische Sinusitis

Dauer ≥ 12 Wochen
Ursachemultifaktoriell, z. B. Entzündungsprozesse, Polypen, Schleimhautveränderungen, Begleiterkrankungen oder 
eine eingeschränkte Belüftung und Drainage der Nasennebenhöhlen
Symptomeschwankend im Zeitverlauf
TherapiebedarfLangfristig gut verträgliche Behandlung nötig

Akute Sinusitis

Dauer < 12 Wochen
Ursachemeist viral
Symptomeplötzlich, stark
TherapiebedarfAbschwellende Nasensprays, häufig selbstlimitierend


Wiederkehrende akute Sinusitis

Wiederkehrend bedeutet nicht automatisch chronisch. Wenn mehrere akute Episoden pro Jahr auftreten und die Beschwerden dazwischen vollständig abklingen, sprechen Fachleute von wiederkehrender akuter Rhinosinusitis.

Diese Unterscheidung ist wichtig, weil sie Einfluss auf Diagnostik und Behandlungsstrategie haben kann.

Ursachen und Risikofaktoren

Chronische Entzündungen der Nasennebenhöhlen entstehen selten durch einen einzelnen Auslöser. Häufig wirken mehrere Faktoren zusammen, die Entzündung, Schleimhautveränderungen, Belüftung und Sekretabfluss beeinflussen.

Mögliche Faktoren sind:

  • Nasenpolypen  
  • chronische Entzündungsprozesse der Schleimhaut 
  • Asthma oder andere Erkrankungen der unteren Atemwege 
  • allergische Rhinitis oder andere allergische Erkrankungsformen 
  • Tabakrauch und reizende Umwelteinflüsse 
  • mechanische Engstellen oder anatomische Besonderheiten 
  • Störungen der mukoziliären Reinigung, zum Beispiel bei primärer ziliärer Dyskinesie 
  • Immundefekte oder andere Grunderkrankungen 
  • bestimmte Unverträglichkeiten, etwa gegen manche Schmerzmittel 

Allergien können bei bestimmten Formen der chronischen Rhinosinusitis eine wichtige Rolle spielen oder Beschwerden verstärken. Sie sind jedoch nicht bei jeder chronischen Sinusitis die Hauptursache.

Chronische Sinusitis mit oder ohne Nasenpolypen

Fachleute unterscheiden chronische Rhinosinusitis unter anderem danach, ob Nasenpolypen vorhanden sind oder nicht.

Chronische Rhinosinusitis mit Nasenpolypen

Bei chronischer Rhinosinusitis mit Nasenpolypen wachsen entzündlich veränderte Schleimhautanteile in die Nasenhöhle oder Nebenhöhlenbereiche hinein. Diese Polypen können die Nasenatmung beeinträchtigen, die Belüftung stören und den Geruchssinn deutlich vermindern.

Diese Form ist häufig mit bestimmten Entzündungsmustern und Begleiterkrankungen wie Asthma verbunden. Bei schweren Verläufen können zusätzliche Behandlungsoptionen wie Biologika geprüft werden.

Chronische Rhinosinusitis ohne Nasenpolypen

Bei chronischer Rhinosinusitis ohne Nasenpolypen bestehen chronische Entzündungszeichen, ohne dass Polypen sichtbar sind. Auch hier können Beschwerden wie Nasenverstopfung, Sekret, Gesichtsdruck, Geruchsminderung und Erschöpfung auftreten.

Die genaue Einordnung erfolgt ärztlich und richtet sich nicht nur nach den Symptomen, sondern auch nach Untersuchungsbefunden, Verlauf, Begleiterkrankungen und bisherigem Therapieansprechen.

Diagnose: Wie wird chronische Sinusitis festgestellt?

Die erste Anlaufstelle bei Beschwerden ist häufig die Hausarztpraxis. Bei länger anhaltenden, wiederkehrenden oder unklaren Beschwerden ist eine HNO-ärztliche Abklärung sinnvoll.

Bei Verdacht auf chronische Rhinosinusitis fragt die Ärztin oder der Arzt nach Dauer, Art und Stärke der Beschwerden. Wichtig sind auch Begleiterkrankungen, Allergien, Asthma, frühere Operationen, Medikamente und bisherige Behandlungsversuche.

Zur weiteren Abklärung können eingesetzt werden:

  • Untersuchung der Nase 
  • Rhinoskopie  
  • Nasenendoskopie  
  • Beurteilung von Nasenpolypen, Sekret, Schleimhautschwellung oder Entzündungszeichen 
  • bei Bedarf CT-Untersuchung der Nasennebenhöhlen 
  • Allergiediagnostik, wenn eine allergische Beteiligung vermutet wird 
  • weitere Untersuchungen bei Verdacht auf spezielle Begleiterkrankungen 

Zusätzlich wird manchmal der Rachen untersucht, um Schleim oder Eiterfluss zu erkennen. Dieses sogenannte postnasale Drip-Syndrom kann zu einer Sinubronchitis (sinobronchiales Syndrom) führen. 

Bei chronischer Rhinosinusitis sollte die Diagnose nicht nur auf Symptomen beruhen. Ärztliche Befunde, zum Beispiel durch Endoskopie oder CT, helfen dabei, die Erkrankung zu bestätigen und andere Ursachen auszuschließen.

Warum langfristige Therapie entscheidend ist

Bei chronischer Sinusitis geht es nicht nur um kurzfristige Linderung. Ziel ist eine möglichst stabile Kontrolle der Erkrankung. Beschwerden sollen so weit reduziert werden, dass Schlaf, Alltag, Geruchssinn und Lebensqualität möglichst wenig beeinträchtigt sind.

Eine langfristige Therapie ist besonders wichtig, wenn Beschwerden immer wieder aufflammen, wenn der Geruchssinn beeinträchtigt ist oder wenn Begleiterkrankungen wie Asthma bestehen.

Wichtig für den Behandlungserfolg sind:

  • regelmäßige Anwendung geeigneter lokaler Therapien 
  • korrekte Anwendungstechnik 
  • ausreichende Behandlungsdauer 
  • Abklärung und Behandlung von Begleiterkrankungen 
  • Vermeidung relevanter Reizfaktoren, zum Beispiel Tabakrauch 
  • realistische Erwartungen an den Therapieverlauf 

Vor einer Therapieeskalation sollte immer geprüft werden, ob die bisherigen Maßnahmen korrekt, regelmäßig und lange genug angewendet wurden.

Therapieoptionen bei chronischer Sinusitis

Die Behandlung der chronischen Sinusitis folgt meist einem Stufenplan. Welche Therapie geeignet ist, hängt von Symptomen, Befunden, Polypen, Begleiterkrankungen, bisherigem Verlauf und individuellen Behandlungszielen ab.

Kochsalzspülungen und Nasendusche

Kochsalzspülungen gehören zu den unterstützenden Basismaßnahmen bei chronischer Rhinosinusitis. Sie können helfen, Schleim zu lösen, die Schleimhaut zu befeuchten, Krusten zu entfernen und die Nasenhygiene zu verbessern.

Eine Nasendusche ist vor allem eine mechanisch unterstützende Maßnahme. Sie ersetzt keine ärztliche Diagnostik und keine entzündungshemmende Therapie, kann aber die lokale Behandlung sinnvoll ergänzen.

Topische Kortikosteroide

Kortisonhaltige Nasensprays gehören zu den zentralen lokalen Behandlungsoptionen bei chronischer Rhinosinusitis. Sie wirken lokal entzündungshemmend und werden besonders bei chronischen Verläufen und Nasenpolypen eingesetzt.

Entscheidend ist die korrekte Anwendung. Wenn ein Nasenspray nicht ausreichend hilft, sollte geprüft werden, ob es regelmäßig, richtig und über einen ausreichenden Zeitraum angewendet wurde.

Antibiotika

Antibiotika sind bei chronischer Rhinosinusitis keine Routinebehandlung. Sie können in ausgewählten Situationen ärztlich erwogen werden, etwa wenn Hinweise auf eine bakterielle Infektion, eine akute Verschlechterung oder ein spezieller medizinischer Kontext bestehen.

Eine Antibiotikatherapie sollte immer ärztlich entschieden werden.

Schmerzmittel und unterstützende Maßnahmen

Schmerzmittel können bei Kopf- oder Gesichtsschmerzen kurzfristig helfen. Welche Mittel geeignet sind, hängt von Alter, Vorerkrankungen, Begleitmedikation und individuellen Risiken ab.

Unterstützend können Rauchverzicht, ausreichende Flüssigkeitszufuhr, Behandlung relevanter Allergien und eine gute Nasenhygiene sinnvoll sein.

Inhalation und sinusgerichtete Verneblung bei chronischer Sinusitis

Inhalation ist nicht gleich Inhalation. Eine Dampfinhalation mit heißem Wasser unterscheidet sich deutlich von einer medizinischen Verneblertherapie.

Bei chronischer Rhinosinusitis ist entscheidend, ob eine lokale Therapie die betroffenen Bereiche ausreichend erreicht. Konventionelle Nasensprays deponieren überwiegend in der vorderen Nasenhöhle und erreichen die Nasennebenhöhlen nur begrenzt.

Sinusgerichtete Verneblersysteme sind darauf ausgelegt, Salzlösungen oder ärztlich verordneten Wirkstoffen zielgerichteter in die Nebenhöhlen zu bringen. Besonders relevant kann dies sein, wenn Standardapplikationen nicht ausreichend wirken, wovon Betroffene häufig berichten.

Mehr Informationen zur zielgerichteten Inhalation bei Sinusitis erhalten Sie im Ratgeber Inhalieren bei Sinusitis: Was bei Nasennebenhöhlenentzündung wichtig ist.

Chirurgische Optionen bei chronischer Sinusitis

Wenn Beschwerden trotz angemessener medizinischer Behandlung belastend bleiben und objektive Befunde eine chronische Rhinosinusitis bestätigen, kann eine Operation erwogen werden. Häufig handelt es sich dabei um eine endoskopische Nasennebenhöhlenoperation.

Eine Operation ist nicht als Ersatz für medizinische Behandlung zu verstehen. Ihr Ziel ist es, Belüftung, Sekretabfluss und den Zugang für lokale Therapien zu verbessern.

Auch nach einer Operation bleibt eine passende Nachbehandlung wichtig. Dazu können lokale Therapien, regelmäßige Kontrollen und eine konsequente Anwendung der verordneten Maßnahmen gehören.

Biologika bei schweren Verläufen mit Nasenpolypen

Bei ausgewählten schweren Formen der chronischen Rhinosinusitis mit Nasenpolypen können Biologika eine Behandlungsoption sein. Sie kommen vor allem infrage, wenn eine bestimmte Entzündungsform vorliegt, Beschwerden stark belastend sind und andere Behandlungen nicht ausreichend helfen oder nicht geeignet sind.

Biologika sind keine Standardtherapie für alle Betroffenen. Sie werden ärztlich geprüft und regelmäßig hinsichtlich Wirkung und Nutzen bewertet.

Leben mit chronischer Sinusitis

Chronische Sinusitis braucht häufig Geduld und Regelmäßigkeit. Viele Betroffene profitieren davon, Auslöser und Verstärker ihrer Beschwerden besser zu kennen.

Hilfreiche Alltagspunkte können sein:

  • Rauchstopp, da Tabakrauch die Schleimhäute reizt 
  • Allergien ärztlich abklären und behandeln lassen 
  • relevante Allergene soweit möglich meiden 
  • lokale Therapien regelmäßig und korrekt anwenden 
  • ausreichend trinken, wenn keine medizinischen Gründe dagegen sprechen 
  • bei akuten Infekten körperliche Belastung reduzieren 
  • Verlauf, Schübe und Auslöser dokumentieren 

Moderate Bewegung ist bei stabilen chronischen Beschwerden meist möglich. Bei Fieber, starkem Krankheitsgefühl, Gliederschmerzen oder akuten Infektzeichen sollte körperliche Belastung vermieden und ärztlicher Rat eingeholt werden.

FAQs – Häufige Fragen zur chronischen Sinusitis

Nein. Eine chronische Sinusitis ist meist nicht infektiös. Akute Schübe können jedoch durch Viren ausgelöst werden. Diese Viren sind übertragbar, ob eine Infektion tatsächlich eine Sinusitis auslöst, hängt von individuellen Risikofaktoren ab (Link auf Sprungmarke zu Ursachen / Risikofaktoren).

Ja, wenn das Aerosol gezielt bis in die Nasennebenhöhlen gelangt. Besonders geeignet hierfür ist die Inhalation mit feinen pulsierenden Aerosolen.

Die Dampfinhalation ist bei Sinusitis weitgehend wirkungslos.

Bei chronischer Nasennebenhöhlenentzündung ist moderate körperliche Aktivität meist unbedenklich und kann sogar positiv sein, da sie die Durchblutung der Schleimhäute fördert. Pausieren sollte man in jedem Fall bei einem akuten Infekt, bei Fieber, Gliederschmerzen oder geschwollenen Lymphknoten. In der Sportmedizin spricht man bei solchen Symptomen von Beschwerden „unterhalb des Genicks“. Dann sollte körperliche Belastung unbedingt vermieden werden, da eine akute Infektion zu einer Herzmuskelentzündung (Myokarditis) führen kann. Fazit: Bei chronischer Sinusitis ist Sport grundsätzlich möglich. Bei akuten Schüben sollte sich die Bewegung auf Spaziergänge beschränken.

Nein, viele Patienten profitieren von konsequenter Langzeittherapie mit Inhalation und kortikoiden Sprays. Eine OP sollte stets nur erwogen werden, wenn alle konservativen Methoden versagt haben, da keine OP risikofrei und der Erfolg nicht garantiert ist.

Ja, bei chronischer Nasennebenhöhlenentzündung kann die Nasenatmung ungestört sein. Die Entzündung betrifft vor allem die Schleimhäute in den Nebenhöhlen, wodurch die engen Verbindungsgänge zur Nase (Ostien) blockiert sein können, was typische Symptome der chronischen Rhinosinusitis auslöst.

Bei chronischer Entzündung sind die Schleimhäute in den Nasennebenhöhlen oft dauerhaft angeschwollen. Die engen Verbindungsgänge zur Nase (Ostien) können sich dadurch verschließen. Sekret staut sich, Druckgefühl entsteht – obwohl die Nasenatmung kaum eingeschränkt ist.

AWMF-Leitlinie „Rhinosinusitis“ (2023) 
Möller, W. et al: Pulsating aerosol for drug delivery to the paranasal sinuses, Eur Respir J, 2014 (doi: 10.1089/jamp.2013.1071.)

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Hinweis: Der Inhalt des Beitrags stellt keine Therapieempfehlung dar. Die Bedürfnisse von Patienten sind individuell sehr verschieden. Vorgestellte Therapieansätze sollen nur als Beispiele dienen. PARI empfiehlt Patienten, sich stets mit ihrem behandelnden Hausarzt oder Facharzt abzusprechen.


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