Nasendusche Nebenwirkungen – und wie Sie diese vermeiden

Wasser im Rachen, Nasenbluten oder Brennen bei der Nasendusche? Diese Nebenwirkungen treten meist nur auf, wenn Sie die Nasenspülung falsch durchführen. Wir zeigen Ihnen, bei welchen Anwendungsfehlern es zu Nebenwirkungen kommen kann und wie Sie diese einfach vermeiden.

Ursache von Nasendusche-Nebenwirkungen fast immer Fehlanwendung

Nasenspülungen gelten als eine sehr nebenwirkungsarme Behandlung von Erkrankungen der Nase und Nasennebenhöhlen. Daher sind Nebenwirkungen meist einer falschen Handhabung der Nasendusche oder Fehlern bei der Herstellung der Spüllösung geschuldet. In der Regel treten keine Schmerzen oder Nebenwirkungen auf, wenn Sie die Nasendusche durchführen. Hier finden Sie eine Anleitung, wie Sie eine Nasendusche richtig anwenden.

Brennen in der Nase

Zu einem Brennen während der Nasendusche kann es kommen, wenn die Nasenschleimhaut gereizt wird. Dies ist häufig der Fall, wenn bei der Spüllösung

  • das verwendete Wasser zu warm oder zu kalt ist,
  • pures Leitungswasser ohne Salz genutzt wird,
  • das Mischungsverhältnis von Salz und Wasser nicht stimmt
  • oder Salz in kristalliner Form verwendet wurde und sich das Pulver nicht vollständig im Wasser gelöst hat.

Um Brennen in der Nase zu vermeiden,

  • achten Sie auf die Verwendung von lauwarmem Wasser (ca. 37 Grad, Körpertemperatur)
  • und halten Sie sich exakt an die Dosieranweisungen.

Tipp: Reizungen der Nasenschleimhaut durch ungelöste Salzkristalle vermeiden Sie, indem Sie die PARI Montesol Nasenspüllösung benutzen. Denn das Salz ist in der Flüssigkeit bereits gelöst. Durch eine klare Markierung an der Dosierkammer der Nasenspüllösung ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ihnen Fehler beim Mischungsverhältnis unterlaufen, sehr gering.

Infektionen

Zu Infektionen nach einer Nasendusche kann es kommen, wenn unsauberes Wasser für die Spülung verwendet wird. In Deutschland gilt Leitungswasser als bakteriologisch unbedenklich. Nur Personen mit erhöhtem Infektionsrisiko (z. B. Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder mit Mukoviszidose) sollten abgekochtes oder steriles Wasser für eine Nasendusche verwenden.

Nasenbluten nach Nasendusche

Zu Nasenbluten nach der Nasendusche kann es kommen, wenn sich Krusten oder Borken in der Nase lösen.

Bei manchen Modellen ist es erforderlich, das Nasenansatzstück in das Nasenloch einzuführen. Wird das Stück zu tief oder fest ins Nasenloch gedrückt, können kleine Verletzungen an der Nasenschleimhaut entstehen. Diese kleineren Verletzungen können zu Schmerzen und Nasenbluten führen.

Bei der PARI Montesol Nasendusche kann dies nicht passieren. Hier muss das Ansatzstück nicht eingeführt, sondern nur außen am Nasenloch angesetzt werden. Zudem besteht das Nasenansatzstück aus besonders weichem Kunststoff.

Flüssigkeit im Rachen während der Nasenspülung

Wenn während der Nasendusche Flüssigkeit in Ihren Rachen gelangt, müssen Sie Ihren Kopf weiter nach vorne gebeugt halten. Die Flüssigkeit kann dann selbstständig über den Mund aus dem Rachen hinauslaufen. Gelangt viel Flüssigkeit in den Rachen, öffnen Sie den Mund so weit wie möglich.


Mehr zur richtigen Pflege Ihrer Nase

Bei häufigen Problemen mit der Nase sollten Sie einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen, um die Ursache abklären zu lassen.

Tipps rund um die Nasengesundheit finden Sie hier:


Hinweis: Der Inhalt des Beitrags stellt keine Therapieempfehlung dar. Die Bedürfnisse von Patienten sind individuell sehr verschieden. Vorgestellte Therapieansätze sollen nur als Beispiele dienen. PARI empfiehlt Patienten, sich stets mit ihrem behandelnden Hausarzt oder Facharzt abzusprechen.


Ein Beitrag der PARI-BLOG Redaktion.


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