DAS SAGEN UNSERE MITARBEITER

Als Zeit- und Familienmanagerin mitten im Leben.

Kommunizieren, Koordinieren, Priorisieren, Konflikte lösen - als Projektmanagerin mit Leib und Seele blühe ich in einem lebhaften Umfeld so richtig auf. Denn meine Steuerungsfunktion, die mit vielen Kontakten zu Kollegen, externen Pharmafirmen und ausländischen Partnern verbunden ist, macht mir riesigen Spaß - zumal ich mich bei PARI für ein wirklich sinnvolles und zukunftsfähiges Produkt starkmachen kann.

Viele überrascht es, dass ich als Mutter von zwei kleinen Kindern auf so vielen Hochzeiten tanzen kann - aber dank der flexiblen Arbeitszeitmodelle bei PARI und der Möglichkeit, auch mal im Homeoffice arbeiten zu können, bekomme ich Job und Familie sehr gut unter einen Hut. Zumal ich dieses zeitliche Entgegenkommen meines Arbeitgebers durchaus zu schätzen weiß und ich mich durch überdurchschnittlichen Einsatz bedanke. Wenn man etwas bekommt, gibt man auch gerne etwas zurück.

In meinem Fall bedeutet das: Vollgas geben, wenn es um die Entwicklung drugspezifischer Vernebler aus der eigenen Entwicklung oder von Pharmapartnern geht. Speziell die Zusammenarbeit mit namhaften Pharmakonzernen stellt eine besondere Herausforderung dar: So habe ich ein Projekt geleitet, bei dem es darum ging, einen Vernebler für ein Medikament eines Pharmapartners im Indikationsfeld pädiatrisches Asthma Asthma
Erkrankungen der Atemwege mit Überempfindlichkeit der Bronchien und wechselnder Atemwegsverengung. Auslöser können Allergene, körperliche Aktivitäten und andere Reize (z. B. Tabakrauch, kalte / trockene Luft, Stäube) sein.
zu entwickeln. Momentan koordiniere ich Arbeiten an einem Vernebler, der speziell für frühgeborene Babys auf der Intensivstation, deren Lungen nicht genügend ausgereift sind, konzipiert ist.

Und das sind nur Beispiele für die wirklich interessanten Projekte, die ich von A bis Z betreuen darf und die mir die Chance bieten, weit über den Tellerrand hinauszuschauen.

Qualität setzt sich durch - aber nicht von allein.

Viel Fingerspitzengefühl, große Kompromissbereitschaft, Diskussionsfreude und gute Argumente - das sind die Erfolgsrezepte im Qualitätsmanagement. Denn als Teil der PARI Medical Holding ist es unsere Aufgabe als interner Dienstleister, die Prozesse an den verschiedenen deutschen PARI-Standorten zu vereinheitlichen und zu überwachen. In diesem Zusammenhang darf ich die Kollegen immer wieder aufs Neue zur Einhaltung der Richtlinien motivieren und ihnen den GMP-Gedanken näherbringen. Das ist natürlich nicht immer einfach und setzt das Verständnis und die Wertschätzung der einzelnen Fachbereiche voraus. Aber daran arbeiten wir.

Um vollends zu verstehen, was wir tun, sollte man sich Folgendes vor Augen führen: Wir müssen die oft sehr abstrakten, theoretischen und pauschalen Anforderungen der Gesetze und Normen möglichst effizient, effektiv und pragmatisch auf die PARI-Prozesse übertragen. Um diese Herausforderungen zu meistern, muss ich immer wieder aufs Neue zusammen mit Kollegen kreativ nach Lösungswegen suchen. Und das bereitet mir viel Freude.

Seit meinem Einstieg bei PARI habe ich mich sehr gut entwickeln können - auch dank intensiver Nutzung von Weiterbildungsmaßnahmen. Nach meinem Studium der Umwelttechnik und ersten Jahren bei einem anderen Unternehmen bin ich als zuständiger Validierungsspezialist für die Standorte Starnberg und München gestartet. Schon nach eineinhalb Jahren bin ich zum Manager Validierung aufgestiegen und mittlerweile als Teamleiterin Validierung für die gesamte PARI-Unternehmensgruppe Deutschland (Starnberg, München, Weilheim) zuständig. Während dieser Zeit habe ich mich zum internen Auditor weiterqualifiziert, meine Führungskompetenzen durch Seminare erweitert und eine Ausbildung zum Green Belt Six Sigma absolviert. Mit diesem Wissen im Rücken setze ich auch weiterhin alles daran, die Vereinheitlichung der Prozesse an den deutschen Standorten voranzutreiben.

Die Kunst, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden.

Prioritäten setzen und erkennen können, worauf es als Nächstes ankommt - das ist eine der Grundvoraussetzungen für den Erfolg in der Abteilung Regulatory Affairs. Und das durfte ich bei meinem Einstieg als Associate Director bei PARI schnell erfahren. Denn was den regulatorischen Bereich betrifft, musste ich hier ziemlich schnell "schwimmen lernen". Glücklicherweise verpasste mir die Personalabteilung in Form einer intensiven Einarbeitung die nötigen Schwimmflügel. Meine Aufgabe war es von Anfang an, die Abteilung Regulatory Affairs aufzubauen, in der wir die Zulassung von Medikamenten und Medizinprodukten aus regulatorischer Sicht begleiten. Oder anders gesagt: Wir steuern den Zulassungsprozess, indem wir Dossiers, Einreichungen (IMPDs) und Briefingdokumente erstellen und die komplette Kommunikation mit den Behörden abwickeln. Das ist mit sehr vielseitigen Aufgaben verbunden, vor allem wenn man die Komplettverantwortung für die Zulassung bestimmter Produkte übernimmt.

In meinem Fall ist das aktuell die Projektleitung für diverse Medikamentenentwicklungen. In diesem Zusammenhang erinnere ich mich allzu gerne an die Erstellung und Einreichung des Dossiers für ein bestimmtes Produkt zurück - weil die erfolgreiche Zulassung auch für mich eine Premiere war. Und auch unser Pre-IND-Meeting bei der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA war damals eine große Sache.

Im Tagesgeschäft macht mir natürlich neben der Führung meines tollen Teams der Umgang mit den vielen netten Kollegen Spaß. Wenn ich erzähle, dass es bei uns sehr locker und relaxed zugeht und dass ich in meinem Job sehr viele Freiheiten genieße, dann darf ich auf der anderen Seite nicht unerwähnt lassen, dass die PARI-Mitarbeiter durch die Bank sehr fleißig, motiviert und lernfähig sind. 

Daily Business - und doch nicht alltäglich.

Natürlich habe ich als gelernter Steuerfachangestellter, geprüfter Bilanzbuchhalter (IHK) und geprüfter Bilanzbuchhalter international (IHK) fachlich mittlerweile den Dreh raus - und lerne dennoch Woche für Woche Neues dazu. Alles andere wäre mir zu langweilig. Zumal ich immer darauf bedacht bin, mich auch persönlich weiterzuentwickeln - und PARI als komplexe Unternehmensgruppe hierfür das optimale Umfeld bietet. Was mich nach meinem Einstieg bei PARI erstaunt hat? Eigentlich alles! Vor allem, dass die Abläufe hier ganz anders sind als bei meinem vorherigen Arbeitgeber. Und natürlich der fürsorgliche Umgang mit neuen Mitarbeitern und die kollegiale, freundliche Atmosphäre. Übrigens haben wir gerade unser Finanzwesen auf SAP umgestellt und sind gerade dabei, die Prozesse weiter zu optimieren. Für diese große Herausforderung habe ich bereits - mit der aktiven Unterstützung von PARI - SAP-Seminare belegt, sodass ich absolut fit bin für diesen entscheidenden Entwicklungsschritt.

Klein, aber fein: technische Herausforderungen à la PARI.

Wenn Sie sich für abwechslungsreiche, selbstständige Aufgaben rund um die Entwicklung von Mikrosystemen interessieren, kann ich PARI nur empfehlen. Vor allem, wenn Sie einen akademischen Background in Medizintechnik, Feinwerktechnik, Lasertechnologie oder physikalischer Technik vorweisen können. Denn bei PARI wird Eigenverantwortung großgeschrieben. Das habe ich selbst erlebt, als ich nach meinem FH-Abschluss in Optoelektronik mit Fokus Medizin- und Umwelttechnik und meinem Master in Medical Technology als Entwicklungsingenieurin bei PARI gestartet bin.

Klar war es für mich wichtig, in ein erfolgreiches Unternehmen mit großem Entwicklungspotenzial zu kommen, das sich trotz Internationalität seine mittelständischen Strukturen bewahrt hat. Doch war alles zweitrangig, als ich dieses sympathische Team kennengelernt habe. Deshalb ist es auch die tolle Zusammenarbeit mit den Kollegen, die ich in der Abteilung Development Microsystems am meisten schätze - neben der Möglichkeit, eigenverantwortlich und von A bis Z (labor)technische Projekte rund um Prozess- und Produktentwicklung steuern zu können. Dabei konnte ich vom ersten Tag an eigene Entscheidungen treffen und mich dennoch bei Fragen und Problemen immer an einen erfahrenen Kollegen wenden. An technischen Fragestellungen herumtüfteln, Projekte selbstständig planen und sinnvolle Ziele definieren und erreichen - das ist es, was meine Position so reizvoll macht.

Wenn Sie vielseitig interessiert und offen für neue Ideen sind, wird es Ihnen hier gefallen. Denn das sind Eigenschaften, die hier benötigt werden. Ein Beispiel? Als wir einen Schweißprozess zur Verbindung von Edelstahlblechen für den Serienprozess entwickelt haben, mussten wir gleich mehrere Probleme lösen - ob es um Schwingungseigenschaften, Materialalterung, Werkzeugabnutzung oder Handhabung ging. Da haben sich alle eingebracht - und das Ergebnis war erstklassig!

Die Größe und Vielfalt hier haben mich überrascht.

Da ich schon meine Ausbildung zur Fachinformatikerin Systemintegration hier gemacht habe, bin ich so etwas wie ein PARI-Eigengewächs. Die Ausbildung im dualen System umfasste sechs Blöcke von je zwei Wochen Berufsschule, dazwischen lagen die Praxisphasen bei PARI, in denen ich die verschiedensten Tätigkeitsbereiche des Unternehmens kennengelernt habe. Nie hätte ich vor meinem ersten Tag hier gedacht, dass PARI so groß ist und so viele Einsatzfelder bietet. Heute, als Systemadministratorin in der IT-Abteilung, weiß ich gerade diese Vielseitigkeit sehr zu schätzen. Schon allein in meinem Aufgabenbereich: Denn ich betreue nicht nur die IT-User im Second-Level-Support, sondern auch die SAP-Systeme - und bringe mich in die verschiedensten Projekte ein. Speziell in SAP-Themen möchte ich zukünftig noch tiefer eintauchen.

Übrigens war ich gleich nach meiner Ausbildung in eines meiner spannendsten Projekte eingebunden: in den kompletten Rolloutprozess des eTokens. Dort war ich von der Planung bis zur Koordination der Ausgabe verantwortlich tätig. Eine große Herausforderung war es dabei, die positiven wie negativen Reaktionen der Mitarbeiter auf die neue Hardware entgegenzunehmen. Aber ich habe diese Aufgabe gemeistert: erstens, weil ich schon vorher PARI-Seminare zu den Themen Persönlichkeitsentwicklung für Azubis und Beziehungs- und Konfliktmanagement absolviert hatte, zweitens, weil es hier von freundlichen, zuvorkommenden und hilfsbereiten Teamplayern nur so wimmelt.

Und nur so am Rande: Unsere Abteilungsausflüge bieten neben jeder Menge Fun auch eine gute Gelegenheit, sich informell mit den Kollegen auszutauschen. Da geht man anschließend wieder frisch ans Werk.