Ectoin – ein natürliches Zellschutzmolekül zum Inhalieren

Eine beeindruckende Landschaft mit einer türkisblauen Salzlagune, umgeben von weißen Salzablagerungen. Im Hintergrund erheben sich rötlich-orange Wüstenberge, während eine Reihe von Palmen sich im ruhigen Wasser spiegelt.

Wird das natürliche Zellschutzmolekül Ectoin inhaliert, gelangt es direkt an die Schleimhäute der Atemwege. Dort bildet es einen Schutzfilm durch seine stark wasserbindenden Eigenschaften. So wirkt es schützend und beruhigend auf gereizte und entzündete Schleimhäute.

Einsatzgebiete von Inhalationslösungen mit Ectoin

  • Akute (RSV) Bronchitis
  • Akute (RSV) Bronchiolitis
  • COPD
  • Präventiv zum Schutz der Atemwege vor Infekten und Allergenen

Was ist Ectoin und woher kommt es?

Ectoin ist ein natürliches Zellschutzmolekül. Dieses Molekül findet man in hoch angepassten Mikroorganismen, die selbst unter den lebensfeindlichsten Umweltbedingungen überleben können – sog. Extremophile. Sie haben die Fähigkeit, Verbindungen zu produzieren, die als Extremolyte bekannt sind. Eines davon ist das Ectoin, das stark wasserbindende Eigenschaften aufweist und so für die Stabilisierung und Aufrechterhaltung der Funktionalität biologischer Strukturen sorgt. Die Extremophilen werden dadurch zum Beispiel vor Temperaturschwankungen, starker UV-Strahlung oder Austrocknung geschützt.

So wirkt Ectoin

Ectoin besitzt stark wasserbindende Eigenschaften.

Dadurch bildet sich der Ectoin-Hydrokomplex …

… der einen stabilisierenden Hydrofilm auf der Schleimhaut bildet …

… und so die Atemwege schützt und regeneriert.

Wird Ectoin inhaliert, gelangt es direkt auf die Schleimhäute unserer Atemwege. Die stark wasserbindenden Eigenschaften führen zur Bildung des Ectoin-Hydrokomplexes, der sich wie ein Schutzfilm über die Schleimhaut legt. So werden die Atemwege vor externen Einflüssen wie Viren und anderen Krankheitserregern oder Schadstoffen geschützt. 

Inhalationslösung mit Ectoin und isotonem ­Kochsalzgehalt ­ (NaCl = 0,9 %)

Die Inhalation von Kochsalzlösung unterstützt die natürliche Selbstreinigung unserer Atemwege wodurch sie sowohl präventiv als auch bei ersten Anzeichen eines Infekts eingesetzt werden können [2] [3].

Durch Ectoin profitieren die Atemwege von einem zusätzlichen Zellschutz. Der Ectoin- Hydrokomplex legt sich wie ein Schutzschild über die Atemwege. Denn die mukoziliäre Clearance ist die vorderste Verteidigungslinie unserer unspezifischen Immunabwehr. Unspezifisch bedeutet dabei auch, dass sie bei allen Eindringlingen wie zum Beispiel Allergenen, schädlichen Umweltpartikeln und unterschiedlichen Atemwegserregern wirkt.

Inhalationslösung mit Ectoin und hypertonem Kochsalzgehalt ­ (NaCl > 0,9 %)

Die Inhalation hypertoner Kochsalzlösungen ermöglicht den Abtransport überschüssigen Sekrets. Deshalb kann sie auch bei der viral bedingten Bronchiolitis eingesetzt werden, deren häufigste Ursache eine RSV Infektion ist. Zusätzlich kann das enthaltene Ectoin entzündungsbedingte Beschwerden lindern.

Ein Arzt hört einen kleinen Jungen an der Brust ab, sein Vater sitzt daneben

Kochsalzlösung Inhalieren bei RSV-Infektionen

Erfahren Sie hier, welche Rolle die Inhalation bei der Behandlung von einer RSV-Infektion spielen kann.

Produktabbildung – MucoClear Protect – Hypertone Salzlösung (3% NaCl) mit Ectoin®. Links neben der 10er Packung steht eine einzelne Ampulle

MucoClear Protect®

Zur Inhalation bei entzündlichen Atemwegserkrankungen, wie Bronchitis, Bronchiolitis, Asthma bronchiale und COPD.

Produktabbildung – PARI Protect Inhalationslösung – Isotone Kochsalzlösung mit Ectoin. Links neben der 10er Packung steht eine einzelne Ampulle.

PARI Protect®

Schützen und befeuchten Sie Ihre Atemwege mit der isotonen Salzlösung auf ganz natürliche Weise.

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PARI COMPACT2

Der Allrounder für Klein und Groß. Das aufzahlungsfreie Inhalationsgerät von PARI zur Therapie der Lunge.


Hinweis: Der Inhalt des Beitrags stellt keine Therapieempfehlung dar. Die Bedürfnisse von Patienten sind individuell sehr verschieden. Vorgestellte Therapieansätze sollen nur als Beispiele dienen. PARI empfiehlt Patienten, sich stets mit ihrem behandelnden Hausarzt oder Facharzt abzusprechen.


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