– Erklärung für das Geschäftsjahr 2024/2025 –
Diese Erklärung bezieht sich auf das Geschäftsjahr 2024/2025 vom 1. Juli 2024 bis zum 30. Juni 2025 gemäß dem britischen Modern Slavery Act 2015.
Diese Erklärung wird im Namen der PARI Medical Holding GmbH und aller ihrer Tochtergesellschaften, insbesondere der PARI Medical Ltd., eingetragen in England, Handelsregisternummer 02937493, Sitz 5 New Street Square, London, EC4A 3TW („PARI“, „wir“), abgegeben.
1 Einleitung
Unser Handeln ist von einem klaren Bekenntnis zu ethischem Verhalten und verantwortungsvollen Geschäftspraktiken geprägt, die über die bloße Einhaltung gesetzlicher Vorschriften hinausgehen. Als privates Life-Science-Unternehmen haben wir uns bewusst dafür entschieden, in unseren weltweiten Aktivitäten hohe Standards einzuhalten, die sich an unseren Werten und Grundsätzen orientieren. Dazu gehört unsere klare Haltung für die Achtung der Menschenrechte und gegen moderne Sklaverei. Unser Handeln wird nicht durch gesetzliche Verpflichtungen, sondern durch Überzeugung bestimmt: Obwohl wir derzeit nicht den Berichtspflichten des deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes unterliegen, setzen wir proaktiv verantwortungsvolle Lieferkettenpraktiken um, weil wir dies für richtig und notwendig halten.
2 Unser Unternehmen und unsere Organisationsstruktur
PARI wurde 1906 in Wuppertal (Deutschland) gegründet und hat sich in seiner mehr als 100-jährigen Unternehmensgeschichte von einem kleinen Produktionsbetrieb zu einem weltweit anerkannten Spezialisten für Atemtherapie entwickelt. Heute hat das unabhängige und in Privatbesitz befindliche Unternehmen seinen Hauptsitz in Starnberg. Mehrere Geschäftsbereiche sind in Tochtergesellschaften unter dem Dach der PARI Medical Holding GmbH organisiert und werden durch internationale Tochtergesellschaften und ein globales Vertriebsnetz ergänzt.
3 Unsere Lieferketten
PARI bezieht Waren und Dienstleistungen aus einer Reihe von Ländern. Einige dieser Regionen gelten als risikoreich in Bezug auf moderne Sklaverei und Menschenrechtsverletzungen, wie beispielsweise China.
Um unserer globalen sozialen Verantwortung als Unternehmen gerecht zu werden, haben wir unseren PARI-Verhaltenskodex für Lieferanten erstellt. Wir erwarten von unseren Lieferanten die strikte Einhaltung dieses PARI-Verhaltenskodex, um ethische Standards zu gewährleisten, die mit unseren im Einklang stehen.
Unsere Lieferketten sind mehrstufig und umfassen direkte und indirekte Beziehungen zu Lieferanten, Subunternehmern und Dienstleistern. Wir pflegen langfristige Partnerschaften mit unseren Lieferanten und fördern Transparenz, einschließlich der Einbeziehung von Gewerkschaften und anderen Arbeitnehmervertretungen, sofern diese vorhanden sind.
Unsere Lieferanten bieten eine Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen an, darunter Rohstoffe, Fertigungsdienstleistungen, Logistik und IT-Support, die entweder direkt in unseren Betrieben oder indirekt in vorgelagerten Produktionsprozessen eingesetzt werden.
4 Unsere Richtlinien zur Achtung von Menschenrechten und gegen moderne Sklaverei
Wir haben Richtlinien festgelegt, die unsere Mitarbeiter und Lieferanten zur Einhaltung der Standards für Menschenrechte und gegen moderne Sklaverei verpflichten. Diese Richtlinien spiegeln sich insbesondere in unserem PARI-Verhaltenskodex und unserem PARI-Verhaltenskodex für Lieferanten wieder.
Darin verpflichten sich die Lieferanten, nationale und internationale Standards in Bezug auf Menschenrechte und Umwelt sowie zusätzliche Compliance-Anforderungen einzuhalten. Dazu gehören insbesondere:
PARI hat ein Hinweisgeber- und Beschwerdeverfahren gemäß dem deutschen Hinweisgeberschutzgesetz eingerichtet, über das (mögliche) Verstöße gegen Menschenrechte, Umwelt-, Gesundheits- und Arbeitsschutzvorschriften sowie andere schwerwiegende Verstöße gemeldet werden können. Meldungen können anonym über einen unabhängigen Ombudsdienst eingereicht werden. Alle gemeldeten Bedenken werden gründlich untersucht. Bei Bedarf werden geeignete Abhilfemaßnahmen ergriffen.
5 Unsere Sorgfaltspflicht, Risikobewertung und unser Risikomanagement in Bezug auf Menschenrechtsverletzungen und moderne Sklaverei
Wir arbeiten aktiv daran, Risiken der Verletzung von Menschenrechten – insbesondere im Zusammenhang mit moderner Sklaverei – zu erkennen, zu reduzieren und ihnen entgegenzuwirken:
6 Unsere Wirksamkeit
Wir bewerten und verbessern die Wirksamkeit unserer Maßnahmen zur Bekämpfung von Menschenrechtsverletzungen einschließlich moderner Sklaverei innerhalb unserer Betriebe und Lieferketten kontinuierlich. Diese Maßnahmen werden regelmäßig – jährlich und bei Bedarf auch ad hoc – überprüft und bei Bedarf angepasst.
Der Überprüfungsprozess berücksichtigt die Ergebnisse früherer Risikobewertungen, Whistleblower-Meldungen, Beschwerdeverfahren und kritischer Medienbeobachtung.
7 Unsere Schulungen
Wir bieten unseren Mitarbeitern Schulungen zu ESG (Environment, Social and Governance)-Themen an, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf den Menschenrechten liegt. Die Schulungen sollen das Bewusstsein für die Risiken moderner Sklaverei, faire Arbeitsbedingungen und verantwortungsvolle Beschaffungspraktiken schärfen. Außerdem schulen wir unsere Teams darin, Warnsignale in Lieferketten zu erkennen, mit Lieferanten im Einklang mit unseren Standards zusammenzuarbeiten und potenzielle Bedenken angemessen zu eskalieren. Damit wollen wir sicherstellen, dass unsere Mitarbeiter in der Lage sind, in ihrer täglichen Arbeit verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen und zu unseren allgemeinen ESG-Zielen beizutragen.
8 Unser Leitbild
Wir stehen ein für Transparenz und Fortschritt im Umgang mit Menschenrechten. Diese jährliche Erklärung gemäß Abschnitt 54 des britischen Modern Slavery Act 2015 beschreibt unsere laufenden Bemühungen zur Entwicklung und Verbesserung unserer Richtlinien, Risikobewertungen und Sorgfaltspflichten gegen Menschenrechtsverletzungen einschließlich moderner Sklaverei.
9 Genehmigung durch die Geschäftsführung
Diese Erklärung wurde am 12. September 2025 von der Geschäftsführung genehmigt, die sie jährlich überprüft und aktualisiert.
PARI Medical Holding GmbH
Dr. Stefan Seemann, CEO
Anja Zschernig, CFO
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