Behandlung von Sinusitis: Was tun, wenn die Nasennebenhöhlen entzündet sind?

Wenn sich die Nasennebenhöhlen entzünden, ist das meist sehr unangenehm. Druck über Stirn und Wangenknochen sind typische Symptome. Beugt man sich vornüber, muss husten oder niesen, verstärkt sich der Druck oft. Dann beginnt das Gesicht regelrecht zu schmerzen. Doch wie kann man die sogenannte Sinusitis und ihre schmerzhaften Begleiterscheinungen bekämpfen?

Wir haben für Sie zusammengefasst, was Sie tun können und was gegen die Entzündung der Nasennebenhöhlen und deren Symptome hilft.

Was sind die Nasennebenhöhlen?

Die Nasennebenhöhlen gehören zu den oberen Atemwegen und sind Hohlräume im Bereich des Gesichts. Sie teilen sich auf in die Stirnhöhlen, die Kieferhöhlen, die Siebbeinzellen und die Keilbeinhöhle. Genau wie die Nase sind auch die Nebenhöhlen von Schleimhaut bedeckt, die permanent Sekret bildet. Dadurch werden feine Partikel wie Staub, Schmutz oder Krankheitserreger gestoppt, bevor sie tiefer ins Atemwegssystem gelangen können.

Was genau passiert bei einer Entzündung der Nasennebenhöhlen?

Wenn Sie sich erkälten, kann es passieren, dass sich Ihre Nasenschleimhaut entzündet. Das kann dazu führen, dass die Verbindung zwischen Nase und Nasennebenhöhlen verstopft. So kann das Sekret nicht mehr richtig aus diesen Hohlräumen abfließen und Krankheitserreger sammeln sich dort an. Diese können eine akute Entzündung der Nasennebenhöhlen auslösen.

Sind Ihre Nasennebenhöhlen entzündet, kann das nicht nur zu einer verstopften Nase und Problemen beim Atmen führen. Oft sind auch Kopf- und Gesichtsschmerzen unangenehme Begleiter. Das reicht von Schmerzen im Bereich von Stirn und Augen über schmerzende Wangenknochen und Oberkiefer bis hin zu Kopfschmerzen, die in den Hinterkopf ausstrahlen.

Akute oder chronische Sinusitis: wichtig für die weitere Behandlung

Eine akute Nasennebenhöhlenentzündung dauert meist wenige Wochen, ehe sie wieder abklingt. Manchmal kann eine Sinusitis sich aber auch zu einer chronischen Erkrankung weiterentwickeln. Das hängt ganz vom körpereigenen Abwehrsystem, allergischen Veranlagungen und anatomischen Besonderheiten ab – wie zum Beispiel Nasenpolypen oder eine gekrümmte Nasenscheidewand. Die Art der Behandlung hängt davon ab, ob die Entzündung akut oder chronisch ist.

Wie kann man eine Sinusitis akut behandeln und die Symptome lindern?

Die Nebenhöhlen wieder freizubekommen, ist für die meisten Patientinnen und Patienten am wichtigsten. Denn verstopfte Nebenhöhlen und Kopfschmerzen sind äußerst unangenehm.

1. Nasendusche

Die Anwendung einer Nasendusche mit natürlicher Salzlösung ist ein bewährtes Mittel, um Nase und Nebenhöhlen vom Schleim zu befreien. Denn dank des Salzes kann sie dabei helfen, dass die Nasenschleimhaut wieder abschwillt und das Sekret abfließen kann. Außerdem werden Pollen und Krankheitserreger aus der Nase gespült. Die PARI Montesol Nasendusche mit zugehöriger Nasenspüllösung pflegt Ihre Nase zusätzlich mit Dexpanthenol. Hier finden Sie außerdem Tipps, um Anwendungsfehler zu vermeiden und so Nebenwirkungen bei der Anwendung einer Nasendusche vorzubeugen.

2. Abschwellende Nasensprays

Um Nase und Nebenhöhlen vom Schleim zu befreien, können auch abschwellende Nasentropfen oder Nasensprays helfen. Hier müssen Sie jedoch vorsichtig sein. Bei vielen herkömmlichen abschwellenden Sprays kann es zu einem Gewöhnungseffekt kommen, wenn Sie das Spray länger als sieben Tage verwenden. Mit dem Nasenspray NasoDirect® können Sie das vermeiden. Denn es wirkt zwar abschwellend, nutzt dafür aber einen Wirkstoff, der keinen Gewöhnungseffekt hervorruft.

Was hilft bei einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung?

Wie bereits erwähnt, gibt es verschiedene Ursachen für eine chronische Sinusitis. Danach richtet sich auch die entsprechende Behandlung. Sind Polypen oder eine schiefe Nasenscheidewand schuld, kann ein operativer Eingriff sinnvoll sein. Liegt der chronischen Entzündung eine Allergie zugrunde, hilft es, deren Ursachen zu behandeln. Oft kommen auch kortisonhaltige Nasensprays zum Einsatz, um die Entzündung zu bekämpfen.

Inhalation zur Behandlung der Sinusitis

Eine der ältesten Methoden zur Behandlung von Atemwegserkrankungen kann auch bei einer Entzündung der Nasennebenhöhlen helfen – die Inhalationstherapie. Allerdings gelangt die Inhalationslösung bei normalen Inhalationsgeräten nur in die unteren Atemwege. Die Nebenhöhlen gehören aber zu den oberen Atemwegen.

Der PARI SINUS2 wiederum bringt das Aerosol zum Pulsieren. Dadurch gelangen Salzlösungen oder Medikamente zur Behandlung der Entzündung tatsächlich bis in die Nasennebenhöhlen. Das macht diese Form der Verneblertherapie einzigartig. Bei akuter und chronischer Entzündung der Nasennebenhöhlen kann der PARI SINUS2 helfen, die Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu steigern.

» ausführliche Anleitung zur Anwendung und Hygiene des PARI SINUS2 (PDF)


Mehr Tipps zur richtigen Pflege Ihrer Nase und Nebenhöhlen


Hinweis: Der Inhalt des Beitrags stellt keine Therapieempfehlung dar. Die Bedürfnisse von Patienten sind individuell sehr verschieden. Vorgestellte Therapieansätze sollen nur als Beispiele dienen. PARI empfiehlt Patienten, sich stets mit ihrem behandelnden Hausarzt oder Facharzt abzusprechen.


Ein Beitrag der PARI-BLOG Redaktion.


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