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Mittwoch, 15. November 2017

Zum Welt-COPD-Tag:

Das PARI Service Center beantwortet pro Tag viele hundert Anrufe und Mails, häufig zum Thema COPD. Der Welt-COPD-Tag gibt Anlass, über diese Krankheit zu informieren.

Wenn das PARI Service Center Fragen rund um die Inhalationstherapie bei Atemwegserkrankungen beantwortet, gehört COPD mittlerweile zu einem der häufigsten Krankheitsbilder.

COPD - die chronisch obstruktive Lungenerkrankung – gehört zu den Krankheiten mit der höchsten Steigerungsrate und ist mittlerweile die dritthäufigste Todesursache in Europa. Die Diagnose ist ein Schock und hinterlässt viele Fragen. Der Welt-COPD-Tag am 15. November ist ein Anlass, sich zu Krankheitsbild, Ursachen und Therapien sowie möglicher Vorbeugung zu informieren.

In Deutschland leiden etwa 10-12% der Bevölkerung an COPD. Damit tritt die Krankheit häufiger auf als Asthma Asthma
Erkrankungen der Atemwege mit Überempfindlichkeit der Bronchien und wechselnder Atemwegsverengung. Auslöser können Allergene, körperliche Aktivitäten und andere Reize (z. B. Tabakrauch, kalte / trockene Luft, Stäube) sein.
, Lungenentzündung und Lungenkrebs zusammengenommen. Meist betrifft sie Personen über 50 Jahren. Da die Ursache jedoch zu über 90% auf Tabakkonsum zurückzuführen ist und Jugendliche in den letzten Jahren früher mit dem Rauchen begonnen haben als die Generation zuvor, dürfte COPD künftig bereits schon bei jüngeren Personen auftreten.*

Hinter dem Begriff COPD verbergen sich verschiedene dauerhafte Veränderungen der Lunge, die je nach Krankheitsform mit einer Verengung oder Entzündung einhergehen und dadurch zu Atemnot und Husten führen.

Der Schweregrad der COPD wird in 4 Stufen eingeteilt, je nach bei der Diagnose gemessenen Lungenfunktionswerten sowie der Symptomatik. Da die Krankheit nicht reversibel ist, sondern bestenfalls auf der aktuellen Stufe gehalten werden kann, ist eine frühe Diagnose bei ersten Anzeichen, der Verzicht auf Tabakkonsum sowie eine gute therapeutische Einstellung wesentlich für ein Erreichen des Therapieziels.

Die Diagnose wird durch die Messung der Lungenfunktion mittels eines Spirometers beim Haus- oder Lungenarzt ermittelt. Ein spezielles Atemmanöver zeigt dabei dem Arzt, ob insbesondere die Ausatmung dem gesunden Muster folgt.

Zu einer erfolgreichen Therapie gehört immer die Inhalation der verordneten Medikamente bzw. Salzlösungen. Häufig wird das Arzneimittel in Form von Pulver- oder Spray-Inhalatoren verschrieben, doch auch die Feuchtinhalation Feuchtinhalation
Bei der Feuchtinhalation wird das Medikament in einer Lösung mit Hilfe eines Verneblers eingeatmet.
mit einem Düsenvernebler wie dem PARI BOY SX schätzen Ärzte als hilfreich ein: Denn gemäß dem Motto des diesjährigen Welt-COPD-Tags „Die vielen Gesichter der COPD“ sieht die Erkrankung für jeden Patienten anders aus. Je nach Alter, sonstigem Gesundheitszustand, Grad der Veränderung und Zerstörung des Lungengewebes sowie den jeweiligen Lebensumständen wählt der Arzt das geeignete Inhalationssystem für seinen Patienten aus.

Vernebler sind in diesen Fällen besonders sinnvoll:

 

  • Bei älteren Patienten, besonders über 65 Jahren
  • Bei Patienten mit schwerer COPD und häufigen akuten Verschlechterungen, sog. Exazerbationen
  • Bei Patienten mit körperlichen Einschränkungen, die die koordinierte Anwendung eines Pulver- oder Spray-Inhalators nicht sicherstellen können
  • Während Exazerbationen, besonders wenn höhere Dosierungen nötig sind
  • Bei Patienten, die trotz richtigem Gebrauch von Pulver- oder Spray-Inhalator keine ausreichende Symptom-Verbesserung erreichen
  • Bei Patienten, die die Verneblertherapie gegenüber anderen Anwendungsformen bevorzugen

Die Aerosoltherapie mit einem Inhalationsgerät bietet neben der einfachen Inhalationstechnik zudem auch die Vorteile der zusätzlichen Befeuchtung oder nebenwirkungsarmen Schleimlösung mit einer isotonen oder hypertonen Salzlösung, sowie der Mischbarkeit von Medikamenten. Zudem ist zeitsparend die gleichzeitige Atem-Physiotherapie Physiotherapie
Krankengymnastische Begleittherapie z. B. bei COPD und Mukovizidose.
mit einem PEP-System möglich. Die PEP PEP
PEP steht für Positiv Expiratory Pressure. Dies bedeutet, dass gegen einen Widerstand ausgeatmet wird. Der Druck in den Atemwegen ist gegenüber einer normalen Ausatmung höher. Dies verhindert das Kollabieren der Atemwege. In den Atemwegen, die offen bleiben, kann während der Ausatmung das Sekret besser mobilisiert und abgehustet werden.
-Anwendung ist ein wichtiger physiotherapeutischer Baustein, um die Atemwege von festsitzendem Schleim zu befreien, die Atemmuskulatur zu trainieren, das Abhusten zu erleichtern und dadurch ggf. auch den Bedarf an Medikamenten senken zu können.

Da nur eine korrekt und dauerhaft durchgeführte Therapie zum Erfolg führt, ist bei der Wahl des richtigen Inhalationsgerätes eine einfache Anwendung, sichere Hygiene und langlebige Funktionalität entscheidend. Seit jeher steht bei PARI der auf höchste Qualität: Klinisch erprobte und millionenfach bewährte Patient im Mittelpunkt. Darum legt PARI Wert Vernebler und Inhalationsgeräte von PARI überzeugen seit Jahrzehnten medizinische Fachkreise und Anwender. Sie sind Bestandteil zahlreicher Zulassungsstudien, nicht zuletzt aufgrund der nachgewiesenen Performance und nach strengen Vorgaben kontrollierter und bewährter Qualität aus Deutschland.
PARI als Marke des Vertrauens bei Ärzten, Apothekern und Patienten bietet neben verlässlichen Produkten auch einen umfassenden Service: die Experten des PARI Service Center in Starnberg beantworten unter 08151-279 279 oder infopari.de gerne auch Ihre Fragen!


*nach www.lungenaerzte-im-netz.de/krankheiten/copd