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Ist eine Nasennebenhöhlenentzündung ansteckend?


Die akute Nasennebenhöhlenentzündung - auch Sinusitis genannt - wird in über 90 % der Fälle durch die Infektion mit Erkältungsviren verursacht. Diese werden meist über eine sogenannte Tröpfcheninfektion von einer Person auf die andere übertragen. Ob sich aus der Erkältung eine Sinusitis entwickelt, hängt von einer Reihe von Einflussfaktoren ab.

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Die Erkältung als Ursache für eine Nasennebenhöhlenentzündung ist somit ansteckend. Welche Faktoren entscheiden darüber, ob sich aus einer normalen Erkältung eine Sinusitis entwickelt?

Sind die Schleimhäute z. B. aufgrund eines Schnupfens angeschwollen oder geschädigt, so kann der Schleim, der sonst der Selbstreinigung der Nase dient, nicht mehr abfließen und verschließt die schmalen Übergänge zwischen dem Naseninneren und den Nasennebenhöhlen. Diese schmalen Übergänge werden auch Ostien genannt. Die ohnehin schon schlecht belüfteten Nasennebenhöhlen bekommen so noch weniger Luft und es entsteht ein feuchtwarmes Klima, in dem sich Krankheitserreger besonders wohl fühlen. Die Folge ist dann häufig eine Nasennebenhöhlenentzündung.

Durch anatomische Veranlagung kann es sein, dass die Belüftung der Nasennebenhöhlen bei manchen Menschen dauerhaft beeinträchtigt ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine chronische Entzündung der Nebenhöhlen entwickelt, ist dann erhöht.

Eine Nasennebenhöhlenentzündung ist somit nicht direkt ansteckend. Die Erreger, die der Erkrankte mit sich herumträgt, können jedoch sehr schnell übertragen werden. Werden die Erreger übertragen, so kann die daraus resultierende Erkältung wiederum zu einer Nasennebenhöhlenentzündung führen.

In unserem kostenfreien Ratgeber erfahren Sie, mehr zu gängigen Behandlungsmöglichkeiten und warum diese häufig scheitern. Außerdem verraten wir Ihnen wissenswertes zu einer Behandlungsmethode, die dabei helfen kann, die Belüftung Ihrer Nasennebenhöhlen zu verbessern.

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