NASENNEBENHÖHLENENTZÜNDUNG (SINUSITIS)

Definition:
Entzündung der Nasennebenhöhlen, die häufig durch Bakterien ausgelöst wird. Die Erkrankung kann einen chronischen Verlauf nehmen.

Ursachen/Auslöser:
Durch eine Verstopfung in den Nasennebenhöhlen staut sich dort das Sekret und kann nicht mehr abfließen. Dies begünstigt die Vermehrung von Bakterien, wodurch sich die Schleimhaut entzünden kann. Die Verstopfung kann durch folgende Ursachen hervorgerufen werden:

  • Schleimhautanschwellung durch Erkältung und Allergien
  • Verkrümmung der Nasenscheidewand
  • Nasenpolypen

Anzeichen / Beschwerden / Symptome:

  • Kopfschmerzen oder Druckgefühl im Kopf
  • Schnupfen, teilweise eitrig
  • bei schweren Entzündungen Fieber, Abgeschlagenheit und Sehstörungen

Diagnose:

  • Untersuchung der Nase von innen mittels Rhinoskopie. Anfertigen eines Abstrichs bei eitrigem Schnupfen, um Keime nachzuweisen.
  • Röntgen, Ultraschall oder Computertomographie.

Therapie:
Akute Sinusitis Sinusitis
Entzündung der Nasennebenhöhlen.
:
Einsatz von schleimhautabschwellenden Medikamenten sowie schleimlösenden Medikamenten, Nasensprays, Nasenspülungen und Inhalationen mit 0,9%-iger Salzlösung oder Sole. Bei stärkeren Beschwerden erfolgt der Einsatz von Antibiotika.

Chronische Sinusitis Sinusitis
Entzündung der Nasennebenhöhlen.
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Neben den o.g. Methoden kann es notwendig sein, durch eine Operation die Scheidewand zu begradigen, die Gänge der Nasennebenhöhlen zu erweitern oder Polypen zu entfernen.