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Freitag, 18. Juni 2010

Vier tragbare Verneblergeräte im Vergleich: PARI BOY mobile S schneidet am besten ab

Das Leichtgewicht unter den PARI Inhalationsgeräten konnte bei einem in vitro Vergleich überzeugen: Der PARI BOY mobile S vernebelte nicht nur insgesamt mehr der Testsubstanz zu feinen lungengängigen Tröpfchen sondern war damit auch noch am schnellsten fertig.

Zwei US-amerikanische Forscher hatten vier verschiedene Modelle der in den USA sehr beliebten tragbaren Vernebler-Geräte mit ins Labor genommen und international anerkannte, wichtige Kenngrößen bestimmt. Zunächst ermittelten sie die Größe der Tröpfchen des Aerosols. Als Faustregel gilt: nur kleine Tröpfchen mit Durchmessern von unter 5µm (tausendstel Millimetern) können bis in die Lunge gelangen. Drei der vier Geräte konnten dieses Qualitätskriterium erfüllen.

Für die weiteren Messungen wurde ein Inhalationsvorgang nachgestellt: Die Vernebler wurden an einen Atemzugsimulator angeschlossen und die Menge an Testsubstanz ermittelt, die dieser „stählerne Patient“ einatmet.

Hierbei erwies sich der PARI BOY mobile S den drei anderen Testmodellen als deutlich überlegen: Drei mal mehr Wirkstoff als mit dem schlechtesten und immerhin noch ein Drittel mehr als mit dem zweitbesten Gerät stand dem simulierten Patienten für die Inhalation in die Lunge zur Verfügung.

Das „S“ beim PARI BOY mobile S steht für „SPRINT“ und auch diesem Titel wurde der Vernebler gerecht: Betrachtet man die lungengängige Wirkstoffmenge, die pro Minute am Mundstück abgegeben wird - also eine Art „Verneblergeschwindigkeit“ – so war der PARI BOY mobile S sechsmal so schnell wie das Schlusslicht im Test und immer noch knapp 50% schneller als der Zweitplazierte.

Die Wissenschaftler haben diese Ergebnisse auf dem diesjährigen Kongress der amerikanischen Lungengesellschaft ATS vorgestellt. Ihrer Ansicht nach könnten diese großen Unterschiede zwischen den Testmodellen durchaus für den Patienten spürbar sein. Ihr Fazit lautet daher: Die Entscheidung für ein bestimmtes Gerät sollte sorgfältig getroffen werden. Ist der Patient auf einem Gerät therapeutisch erst einmal gut „eingestellt“, sollte es nicht einfach ausgetauscht werden.

Tiffin & Zeman ATS conference 2010: poster 1494