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Freitag, 20. November 2009

Vernebler unterstützen ein erfolgreiches Selbstmanagement bei COPD

Studienergebnis zeigt, dass Vernebler bei COPD größere Unabhängigkeit und bessere Symptomkontrolle unterstützen können

„Doctor, please don’t take away my nebuliser“!1 Diesen Satz hören laut einer auf dem ERS 2009 vorgestellten Studie offenbar viele Ärzte, die COPD-Patienten behandeln.

Ziel der Studie war, die Erfahrungen von COPD-Patienten mit ihrer Langzeit-Verneblertherapie zu analysieren.

Dabei sollte ein besseres Verständnis für die Bedeutung dieser Therapieform für den Patienten-Alltag gewonnen werden.

Die Autoren zogen drei wesentliche Schlussfolgerungen:

- Die Vernebler-Therapie wird gut beherrscht und im Alltag integriert

Mit Vernebler bessert sich der subjektiv empfundene Gesundheitszustand

Der Vernebler wird als Mittel zum Selbstmanagement der Krankheit gewertet

Was bedeutet „Selbstmanagement“ für die Patienten? Als Beispiel sei hier die Aussage eines Studienteilnehmers zitiert: „Ohne den Vernebler, wäre ich wohl nicht einmal in der Lage, aufzustehen und eine Tasse Tee zu machen … die ganz normalen Dinge, die man morgens so macht.“

Vor einigen Jahren haben Barta et al. ähnliche Ergebnisse aus einer größer angelegten Studie veröffentlicht 2. Die Mehrheit der befragten COPD-Patienten war der Ansicht, dass Vernebler in ihrem Leben eine entscheidende Rolle spielten. Sie fühlten sich unabhängiger, hatten ihre Symptome besser im Griff und gaben an, dass die Verneblertherapie half, Krankenhausaufenthalte zu ersparen (siehe Abb.).

 Grafik COPD Selbstmanagement

Die großen Ziele des Selbstmanagements der COPD

-       Größere Unabhängigkeit

-       Bessere Symptomkontrolle

-       Weniger Krankenhausaufenthalte

können laut Studienergebnissen durch den Einsatz eines Verneblers unterstützt werden 1,2

Quellen:

[1] Schreuder et al. (2009); ERS Konferenz:P2295
[2] Barta et al. (2002); Respir Med; 96(6): 375