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Mittwoch, 02. Februar 2011

Praxiserfahrung aus dem Alltag eines Pneumologen: Vernebler verhalfen zu besserer Krankheitskontrolle bei schwierigen Asthma- oder COPD-Fällen

Dr. Marcus stellte erwachsene Patienten, deren Symptome mit einem Dosierspray oder einem Pulverinhalator nicht in den Griff zu bekommen waren, sehr erfolgreich auf Verneblertherapie um.

Der amerikanische Pneumologe hat gute Erfahrungen mit der Verneblertherapie. Eine systematische retrospektive Analyse von 25 seiner „schwierigen“ Fälle hat er im Journal of Applied Research veröffentlicht. Wenn Asthma- oder COPD-Symptome trotz intensiver Therapie mit den gängigen Dosiersprays und Pulverinhalatoren kaum gelindert werden konnten, sollten es seine Patienten mit vernebeltem Budesonid probieren. Das erfreuliche Ergebnis: Es zeigte sich in vielen Fällen ein deutlicher Rückgang der Anzahl an akuten Verschlechterungen der Erkrankung sowie eine Verbesserung der Lungenfunktion.

Für alle Patienten war die Anzahl der Exazerbationen im Jahr vor und im Jahr nach der Umstellung auf die Vernebler-Therapie ermittelt worden; jeweils ein Vierteljahr vor und nach dem Switch auch die Lungenfunktionswerte.

Die Erkrankten waren im Schnitt 65 Jahre alt (31-84 Jahre) und es waren deutlich mehr Frauen als Männer eingeschlossen. Bei allen war eine Therapie-Umstellung nötig geworden, da sie trotz häufiger Kontrollen ihrer Therapietreue und Schulung der richtigen Inhalationstechnik, keine deutliche Linderung ihrer Symptome erzielt hatten.

Quelle: Marcus (2009) Budesonide Inhalation Suspension in Adults with Poorly Controlled Asthma or Chronic Obstructive Pulmonary Disease. J Appl Research 9(1&2): 1-12