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Freitag, 15. Oktober 2010

Herbst – Sturmsaison für Asthmatiker

Wenn Schnupfenviren für Asthma-Kinder zum Problem werden, hilft heilsamer Nebel

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Nasskalte Herbsttage lassen die Menschen bibbern und  frösteln, Viren haben jetzt leichtes Spiel: die Erkältungssaison beginnt.

Doch während eine banale Infektion mit Rhinoviren bei ansonsten Gesunden zu einem harmlosen Schnupfen führt, stellt sie für Asthmakranke  den wichtigsten Auslöser für schwere Exazerbationen dar1.

Eine Studie hat diesen Einfluss der Jahreszeiten auf Asthma-Patienten noch einmal deutlich gezeigt2  (Abb. 1).

Beobachtet wurden 285 asthmatische Kinder (6-14 Jahre) über einen Zeitraum von 48 Wochen. Alle hatten inhalative kortisonhaltige Medikamente als Dauertherapie erhalten:

Das Risiko für eine schwere Exazerbation war im Herbst am höchsten (Abb. 1).

Laut einer Umfrage, die die PARI GmbH im Jahr 2007 unter 477 Pädiatern durchgeführt hat, vertrauen 81% der Kinderärzte im Falle einer Asthma-Exazerbation auf einen Vernebler.

Als wesentliche Vorteile der Feuchtinhalation nannten die Teilnehmer die einfache Inhalationstechnik und die zusätzliche Befeuchtung (Abb. 2).

 Diagramm - Vorteile Verneblertherapie für Kinderärzte

Dass auch die Eltern oft großes Vertrauen in die Inhalation via Vernebler haben, berichtet der englische Spezialist für kindliche Atemwegserkrankungen Dr. Brownlee in einer Veröffentlichung3. Es kommt ihm zufolge relativ häufig vor, dass Eltern lieber einen Vernebler für die Therapie ihrer Kinder verwenden möchten als andere Inhalatoren [3].

Das herbstliche Resumee: Heilsamer Nebel für stürmische Zeiten…

Quellen:

[1] Wark & Gibson (2006); Thorax; 61: 909-15
[2] Covar et al. (2008); J Allergy Clin Immunol; 122:741-7
[3] Brownlee et al. (1997); Eur Respir Rev; 7(44): 177-9