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Mittwoch, 13. Juli 2016

Cochrane Analyse bestätigt: PEP Physiotherapie kann akute Krisen bei Mukoviszidose reduzieren.

Wissenschaftler der Cochrane Collaboration zeigen die Überlegenheit der Atemphysiotherapie mit PEP Systemen (Positive Expiratory Pressure) im Vergleich zu anderen Methoden.

Pulmonale Exazerbationen bei Mukoviszidose-Patienten können hierbei signifikant reduziert werden.
Die Anwendung von PEP Systemen ist eine  etablierte physiotherapeutische Methode zur  Verbesserung der mucociliären Clearance und der Hustenclearance.
Ziel der Wissenschaftler war es  die Effektivität und Akzeptanz der PEP Therapie zu bewerten. Die wichtigsten untersuchten Parameter waren die Änderung der Lungenfunktion (FEV1) und die Anzahl an Exazerbationen.

Ergebnisse:

  • Die PEP Physiotherapie reduziert die Anzahl von pulmonalen Exazerbationen in einem Zeitraum von einem Jahr
  • Ähnliche FEV1 Werte verglichen zu anderen Formen der Atemphysiotherapie
  • Patienten favorisieren das PEP System

Nach Meinung der Autoren sollten Patienten nach ihrem Bauchgefühl die für sie beste und bevorzugte Methode auswählen. Denn das ist, so resümieren die Wissenschaftler, der wichtigste Faktor für einen langanhaltenden Erfolg der Physiotherapie.
Hierfür ist das PARI PEP System, zusammen mit einem PARI Vernebler, eine bewährte Lösung um den beschriebenen Effekt nutzen zu können.

Quelle: McIlwaine M, Button B, Dwan K. Positive expiratory pressure physiotherapy for airway clearance in people with cystic fibrosis. Status Date New Search Stud Content Updat Conclus Chang Publ In. 2015;(6).