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Montag, 25. November 2013

Akute und chronische Sinusitis – weniger Medikamente durch Therapie mit vibrierendem Aerosol?

PARI SINUS–Therapie: Reduktion der Arbeitsunfähigkeitstage, der Notwendigkeit von oralen Antibiotika und von Cortison-Nasensprays

Die Standardtherapie bei den häufig vorkommenden Erkrankungen der Nasennebenhöhlen umfasst neben Nasenspülungen auch die Gabe oraler Antibiotika sowie die Anwendung von Cortison-Präparaten in Form von Nasensprays. Sollte diese Behandlungen nicht erfolgreich sein, folgen nicht selten weitere Therapie-Versuche mit alternativen Antibiotika oder anderen Wirkstoffen aus der Gruppe der Cortison-Präparate. Führen all diese konservativen (d.h. erhaltenden) Maßnahmen nicht zum Ziel, wird häufig als letzter Ausweg der operative Eingriff an den Nasennebenhöhlen fällig.
Inzwischen gibt es jedoch mit dem Inhaliergerät PARI SINUS  eine weitere konservative Behandlungsoption - die Inhalationstherapie mit vibrierenden Aerosolen. Bei einer Befragung, die in deutschen  und österreichischen HNO-Praxen der Frage nachging, wie sich dieser neue Therapieansatz auswirkt, kam heraus, dass Patienten, die die Anwendung mit dem PARI SINUS durchführten insgesamt weniger orale Antibiotika und auch eine geringere Menge an Cortison- Nasenspray benötigten.

weniger Medikamente bei Rhinosinusitis Diagramm Mentzel

Abb. PARI SINUS–Therapie: Reduktion der Arbeitsunfähigkeitstage, der Notwendigkeit von oralen Antibiotika und von Cortison-Nasensprays

Für die 33 Patienten mit akuter Rhinosinusitis (ARS) wurde auf einer Skala von -3 bis +3 (sehr schlecht bis sehr gut) die Reduzierung des Cortison-Nasensprays mit +1,42 und die Reduzierung der oralen Antibiotika mit +1,63 bewertet. Für 48 Patienten mit chronischer Rhinosinusitis (CRS) wurde die Reduktion der Nasensprays mit +1,19 und die Verringerung des Antibiotikabedarfes mit +1,49 bewertet. Dies obwohl die Mehrzahl der Patienten lediglich eine isotonische saline Lösung mit dem PARI SINUS inhalierten.

Als weiterer positiver Effekt der Therapie mit dem PARI SINUS fiel bei den so behandelten Patienten eine Reduktion der Arbeitsunfähigkeitstage bzw. der Abwesenheitstage vom Schulunterricht wegen der Rhinosinusitis auf. Dies wurde bei CRS-Patienten mit +1,26 und bei ARS-Patienten mit +1,70 bewertet.
Die Resultate sind plausibel, da das pulsierende Aerosol des PARI SINUS, nicht – wie das Nasenspray - nur bis in die Nasenhaupthöhle gelangt, sondern bis tief in die Kavitäten der Nasennebenhöhlen hinein transportiert wird, wo es seine positive Wirkung direkt auf der Schleimhaut entfalten kann.

Quelle: Mentzel et al 2013 Poster SERIN-Conference 2013